Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
Capellenhagen Coppengrave Duingen Fölziehausen Weenzen

Sommergruß von Landesbischof Ralf Meister

Eingang: 09.07.2020, Veröffentlicht: 09.07.2020

Sommergruß von Landesbischof Ralf Meister
Foto: Michaeliskloster/Marianne Gorka

Liebe Schwestern und Brüder in den Kirchengemeinden!

“So schmeckt der Sommer!” Über einige Jahre summte uns eine Eiswerbung die Antwort ins Ohr. Eis und Sommer, Sonnenschein und freie Zeit - das gehört zusammen. Sommerzeit ist gnädige Zeit, ist Leichtigkeit und Lebensfreude. Die Tage ausklingen lassen, ihre Schönheit genießen auf der Terrasse am Abend. Am nächsten Morgen die Frische einatmen, die sich über Nacht breit gemacht hat und die Kühle ins Haus lassen. So schmeckt der Sommer.

Zum Sommer gehört auch eines der meistgesungenen Lieder aus unserem Gesangbuch: “Geh aus mein Herz und suche Freud!” Die meisten können es auswendig, zumindest die ersten Strophen. Ein fröhliches Loblied auf die Natur. Ein Freund erzählte mir jüngst, als er bei einem Spaziergang mit Kollegen umherzog und dieses Lied sang, hatten einige Tränen in den Augen, weil es das erst mal in diesem Jahr war, dass sie diesen Klassiker lauthals intonieren konnten. In diesem Jahr zieht ein “Aber” durch die Strophen dieses Liedes und durch den Sommer. Traurigkeit über verlorene Tage, für die der Sommerurlaub an fernen Orten geplant war. Schmerzvolle Erinnerungen an Monate, in denen persönliche Begegnungen fehlten, an die alleingelassenen Eltern, nahe Angehörige. Und trotzdem: Die Schwalben jagen durch die Luft, der Lavendel blüht und duftet, Sommergewitter ziehen übers Land. Es ist Sommer. Ein Sommer in dem viele Menschen Trost brauchen.

Paul Gerhardt lädt uns ein. Oder besser: Wir selbst müssen uns einladen. Welche Bilder sammeln wir, die bedeutsam und tröstend sind? Paul Gerhardt und die Menschen seiner Zeit dachten bei dem Wort “Schwalbe” nicht nur an den Zugvogel, sondern auch daran, dass die Schwalbe ein Bild für Christus ist. Die nistende Schwalbe ist in der Bibel Sinnbild für die Geborgenheit des Gottsuchers bei Gott (Ps 84,4), ihr Zwitschern ein Bild für inniges Beten (Jes. 38,14). Paul Gerhardt lenkt unseren Blick auf die Schafe und ihre Hirten. “Ich bin der gute Hirte” lesen wir im Johannesevangelium. “Und die Schafe kennen meine Stimme und sie folgen mir und ich gebe ihnen das ewige Leben.”

Die Natur ist wahrlich nicht nur voller Harmonie, auch das Covid-19 ist ein Teil der Natur. Aber die Schöpfung kann uns in die Schönheit des Lebens einführen und zugleich für unsere Endlichkeit sensibilisieren. Wir gehen hinaus und schicken unser Herz auf die Suche. Wir ermuntern uns selbst: Geh! Die sommerliche Veränderung beginnt mit einer Selbstaufforderung. Aufbrechen und eigenen Sommerbilder suchen. Tröstende Bilder. Hoffnungsvolle. Aus dem Michaeliskloster in Hildesheim kam die Idee, unter #GehAusMeinHerz in den sozialen Netzwerken Bilder dieses Trostes zu sammeln. Wenn sie digital unterwegs sind: Machen Sie doch mit! Ob digital oder analog: Trostsuchende sind wir in diesem Sommer und schicken unser Herz auf die Reise. Und wir werden einen Vorgeschmack auf Gottes Ewigkeit finden: Seine Gnad.

Einen erfüllten Sommer wünscht Ihnen

Ralf Meister
Landesbischof der Ev. luth. Landeskirche Hannover
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 16

Eingang: 08.07.2020, Veröffentlicht: 08.07.2020

Hoffnungsbrief Nr. 16
Foto: Ladwig


Liebe Gemeinde,

im Englischunterricht in der Schule habe ich irgendwann voller Erstaunen festgestellt, dass es im Englischen zwei Wörter für “Himmel”
gibt. “Sky” meint den Himmel, den wir sehen können, an dem die Wolken entlangziehen und die Flugzeuge Streifen malen. “Heaven”
dagegen ist der Himmel, in dem Gott zu finden ist - und in dem auch wir ein Zuhause finden werden, wenn wir diese Erde verlassen.

Ich finde diese Unterscheidung gut, weil sie deutlich macht, dass Gott eben nicht irgendwo über uns auf einer Wolke sitzt, weit entfernt, in sicherem Abstand zu seiner Welt. Gott lässt sich nicht beschränken
auf einen bestimmten Ort; sein Zuhause, sein Himmel ist überall und er ist auch um uns herum, hüllt uns ein und berührt unser Leben.

Aber wenn Gottes Himmel überall ist, dann ist auch Gott überall - dann ist Gott auch hier, bei uns. Er begegnet mir in seiner Schöpfung, die mich immer wieder zum Staunen bringt mit ihrer Vielfalt: die unzähligen Farben, Formen und Schattierungen der Blumen im Sommer - die unterschiedlichen Tierarten, von denen ich nur einen Bruchteil kenne. Landschaftsformen, Naturwunder - und natürlich der Mensch. Auch in den Menschen, die meinen Lebensweg kreuzen, begegnet mir Gott. Sie sind genauso vielfältig in ihrem Denken, Fühlen und Handeln wie alles andere in Gottes Schöpfung vielfältig und einzigartig ist. Von jedem, von jeder kann ich etwas lernen - für oder über mich selbst. Keine Begegnung ist ein Zufall, da bin ich mir ganz sicher, und ich bin dankbar für jeden Menschen, den ich kennenlernen darf, auch wenn der eine oder die andere mir manchmal das Leben schwer macht.

Ja, Gottes Himmel , sein Zuhause, ist hier bei uns. Gott ist bei uns. Und auch wenn ich IHN nicht berühren kann, so berührt ER doch mich und nimmt Anteil an dem, was mir geschieht. Er legt seinen liebevollen Blick auf mein -global gesehen– doch wenig bedeutsames Leben und gibt ihm damit eine besondere Würde.

“Gottes Güte reicht, so weit der Himmel ist.” - so sagt es der Mensch, der den 36. Psalm betet, und so wird er es erfahren haben auf seinem Weg. Ob er damit den Himmel über uns meint oder das Zuhause Gottes oder ob für ihn beides eins ist - das weiß ich nicht. Aber durch den ganzen 36. Psalm zieht sich diese Gewissheit: Gott ist bei mir, was immer mir begegnet. Und auch wenn sich alle Menschen gegen mich stellen und mir Böses wollen: Gott lässt mich nicht im Stich.
Denn seine Güte umspannt die ganze Welt und streckt sich über allem aus, was ist - so, wie es der Himmel über uns tut.

Irgendwie hat das ja auch etwas für sich, wenn wir Gottes Himmel in Gedanken über uns verorten. Nicht, weil wir dann aufschauen müssen zu Gott - ich glaube, das hat er gar nicht nötig. Aber haben Sie schon mal versucht, den Blick nach oben zu richten, wenn sie gebückt stehen? Das geht gar nicht! Wenn ich in den Himmel sehen will, muss ich mich aufrichten.

Manchmal drückt uns das Leben nieder. Manchmal scheint Gottes Güte meilenweit entfernt.
Aber Gottes Himmel ist ganz nahe, trotz Allem. Und wenn ein Unwetter über mein Leben zieht und die Last der Welt meine Schultern niederdrückt, reicht es manchmal schon, wenn sich die Wolken in den Pfützen spiegeln, um mich daran zu erinnern, dass der Himmel immer noch da ist.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit - Pastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Orgel Plus Konzert via Internet und CD

Eingang: 07.07.2020, Veröffentlicht: 07.07.2020

Orgel <i>Plus</i> Konzert via Internet und CD
Orgel-Plus-Konzert via Internet und CD

Das nächste Orgel-Plus-Konzert “Top mit Pop” in Hoyershausen wird wieder in der St.Marien- und Lambertikirche aufgezeichnet.
Auf dem Programm steht diesmal populäre Kirchenmusik für Gesang und Orgel. Zwei dafür bestens geeignete Künstler konnten dafür gewonnen werden: Caroline Berndt-Uhde aus Delligsen und Florian Schachner aus Höxter. Sie kennen sich untereinander gar nicht und werden ihre Programmanteile jeweils unabhängig voneinander vor laufender Kamera und Mikrofon einspielen. Die Organisatorin Gudrun Bosman ist sich aber sicher, dass ein stimmiges ganzes und interessantes Konzert entstehen wird. Das von Lars Röser-Israel hergestellte Konzertvideo wird ab dem 12.Juli auf dem You-Tube-Kanal kirche am külf zu hören sein.

Caroline Berndt-Uhde
übernimmt den sängerischen Part des Pop-Konzertes. Seit Jahrzehnten ist sie als nebenberufliche Kirchenmusikerin vor allem in Grünenplan tätig. Mit ihrer Anstellung im Jahr 2000 bei der dortigen Kirchengemeinde übernahm sie auch den Kirchenchor; aus einem Workshop entstand im Jahr 2011 der Gospelchor “The Green Fields”, den sie seitdem ebenfalls leitet und der regelmäßig in Gottesdiensten und Konzerten zu hören ist. Ihre Liebe zu modernem Liedgut entdeckte sie zwar als Organistin, nahm dafür aber schon bald die Gitarre zur Hand und erlernte das Gitarrenspiel nach Anleitungsheften von Reinhard Mey, dessen Lieder sie immer schon besonders liebte und der ihren eigenen Gesangsstil sehr geprägt hat. Ein wichtiger Schritt zur eigenen Gesangskarriere war das Vorsingen neuer Lieder vor der Gemeinde, bald auch am Keyboard mit eigenen Begleitungen. Dabei geht ihre warme ausdrucksstarke Stimme immer direkt ins Herz der Zuhörer, von Herz zu Herz sozusagen. Viele Jahre hat sie auch die Hot-Spot-Gottesdienste in der Alfelder St.Nicolai-Kirche musikalisch begleitet und ist durch die Zusammenarbeit mit dem Starlight-Swing-Orchestra aus der Alfelder Musikszene nicht wegzudenken.
Bei allen modernen poppigen Liedern, ob rhythmisch oder balladenhaft, ist ihr eine gute verständliche Textaussage und Botschaft wichtig, deshalb singt sie vor allem deutsche Texte.
In Hoyershausen wird sie aus ihrem großen Repertoire ihre Lieblingslieder präsentieren. Dabei begleitet sie sich selbst an Gitarre oder Keyboard.

Florian Schachner,
Jahrgang 1986, hat im Lauf seines A-Kirchenmusikstudiums an den Hochschulen in Bayreuth und Dresden hohe Qualifikationen in den Fächern Orgelimprovisation, Popularmusik, Klavier und Orgelliteratur mit Lehrerdiplom erlangt. Er entwickelte u.a. verschiedene Begleitmöglichkeiten an der Orgel, neue Kompositions- und Improvisationstechniken. Diese Kenntnisse wurden durch Teilnahme an Meisterkursen zur Orgelimprovisation noch vertieft. Er erhielt Stipendien und Auszeichnungen. Seit November 2014 hat er die Kreiskantorenstelle in Höxter inne. Neben seiner umfangreichen Tätigkeit als Kreiskantor mit Ausbildung von nebenberuflichen Kirchenmusiker*innen bietet er auch Fortbildungskurse für Improvisation, Rock und Pop an der Orgel an. Als Konzertorganist ist er in vielen europäischen Ländern unterwegs. In Hoyershausen wird er aus seinen Kompositionen poppiger und rockiger Orgelmusik spielen. Da darf man sehr gespannt sein, wie die alte Philipp-Furtwängler-Orgel ins Schwingen gerät ... .
Das Konzert wird zum vorgesehenen Termin ab dem 12. Juli ausgestrahlt.

Da die Musiker natürlich ein angemessenes Honorar erhalten sollen, wird um Spenden in beliebiger Höhe, per Überweisung auf das Konto des Kirchenkreises DE 13 2595 0130 0007 0097 74 (Sparkasse Hildesheim) mit dem Vermerk: Orgel Plus Konzert Hoyershausen 3027 -12400 gebeten. Vielen Dank, auch an die Förderer der Konzertreihe: die Volksbank eG Alfeld, die Kirchenstiftung miteinanderfüreinander und an den ortseigenen Förderverein Brunkensen-Hoyershausen.
zu den Fotos

Gottesdienst am Leineberglandbalkon

Eingang: 05.07.2020, Veröffentlicht: 06.07.2020

Gottesdienst am Leineberglandbalkon
Die Kirchengemeinde Hoyershausen und die Kirchengemeinde Duingen luden zum Freiluftgottesdienst am Leineberglandbalkon ein. Ca. 50 Besucher fanden zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto den Weg zum Leineberglandbalkon.
Die Stühle waren in Coronazeiten mit Abstand aufgestellt.
Pastorin Ladwig und Pastor Röser-Israel gestalteten den Gottesdienst. Die vielen bekannten Lieder wurden von Organist Westphal am elektronischen Piano begleitet.
In der Predigt von Frau Ladwig ging es um die Schöpfung, was wir daraus lernen können, unseren Umgang und die Zuversicht.
Das Wetter war sehr wechselhaft. Teilweise regnete es leicht, so dass die Besucher Regenkleidung und Schirme nutzten. Aber wo Regen ist hat die Schöpfung auch ihr eignenes Schauspiel. Passend zur Predigt bildete sich ein intensiver Regenbogen im Külftal, der durch die Schutzhütte nicht von allen Besuchern gesehen werden konnte.
Bei Sonnenschein ging es wieder zurück nach Hause.
zu den Fotos

Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem 2.+3. Johannesbrief

Eingang: 03.07.2020, Veröffentlicht: 03.07.2020

Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem 2.+3. Johannesbrief
Am 10. Februar 2019 wurde in einem Festgottesdienst die Handschriftliche Lutherbibel in zwei Bänden mit den Autoren präsentiert. Dort wurde auch angekündigt, die Bibel online zu stellen. Die Kapitel bis Philemon wurden bis Dezember 2019 online gestellt. Technische und zeitliche Probleme verhinderten eine weitere Veröffentlichung.

Jetzt werden die weiteren Kapitel kontinuierlich online gestellt:
Der 2.+3. Johannesbrief ist jetzt online.

Wenn Sie auf den Buchumschlag des 2. Bandes oder den Button unter dem Buchumschlag klicken gelangen Sie zum 2. Band.

Bedienungshinweise:


Die Seiten werden wie beim Gemeindebrief umgeblättert. Zwei Navigationsleisten ermöglichen eine schnellen Zugriff auf die Kapitel jedes Buches.

Die 1. Navigationsleiste ermöglicht den Zugriff auf die Bücher. In Band1 sind dies die Evangelien:

UmV Umschlag Vorderseite

  Mt   Evangelium nach Matthäus

  Mk   Evangelium nach Markus

  Lk   Evangelium nach Lukas

 Joh  Evangelium nach Johannes

UmR Umschlagbereich Rückseite. Hier wird auf die 1. Seite nach dem letzten Buch gesprungen. Die Umschlagrückseite selbst ist einige Seiten weiter mit  →  erreichbar.

Band2 Aufruf des 2. Bandes mit den Briefen

Start Zurück zur Startseite von kirche-coppengrave.de

Über die 2. Navigationszeile gelangen Sie direkt zu den jeweiligen Kapiteln des Buches. Falls ein Buch mehr als 13 Kapitel hat, werden die Nummern der mittleren 11 Kapitel dynamisch angezeigt. Das erste und letzte Kapitel wird links und rechts im Button immer angezeigt. Falls ein Buch weniger als 13 Kapitel hat, werden alle Kaiptelnummern angezeigt.
Mit den beiden Pfeilbutton blättern Sie auf die nächste/vorherige Seite um. Dies erfolgt auch über die Kapitelgrenzen hinweg.

 ← Aufruf der vorherigen Seite innerhalb eines Kapitels

 → Aufruf der nächsten Seite innerhalb eines Kapitels

  1   Kapitelnummer, die direkt angesprungen werden kann. (Hier das erste Kapitel)
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 15

Eingang: 01.07.2020, Veröffentlicht: 01.07.2020

Hoffnungsbrief Nr. 15
Foto: Anne-Christin Ladwig


Liebe Gemeinde,

als Kind habe ich mal ein Buch gelesen, in dem ganz viele unterschiedlichen Geschichten standen - aber nicht wohlgeordnet nacheinander, sondern ineinander verwoben. Es ging um einen Jugendlichen, der auf einer einsamen Insel gestrandet war. Immer, wenn man ein Stück weit gelesen hatte, kam eine Seite, auf der alternative Handlungsmöglichkeiten aufgeführt waren:
Du bist vom Strand ein Stück in den Urwald hineingegangen. Nun hörst du in der Ferne Trommeln.
a) Schnell läufst du zum Wrack deines Bootes zurück. - Lese weiter auf Seite 23.
b) Du versuchst zu orten, woher die Geräusche kommen und läufst in die andere Richtung. Lese weiter auf Seite 50.
c) Du kletterst auf einen Baum und versteckst dich im dichten Blätterwerk. Lese weiter auf Seite 18.

Ausschlaggebend war für mich am Anfang: Wie komme ich möglichst zügig zum Ende des Buches? Allerdings habe ich schnell festgestellt, dass das nichts bringt - manche Wege entpuppten sich nämlich auch als Sackgasse und man landete an einem Punkt, wo es hieß: Blättere zurück zu Seite 5 und entscheide dich neu. Ich habe mich seitdem oft gefragt, ob das im Leben ähnlich ist: dass ich eine Entscheidung treffe - bewusst oder unbewusst - und dadurch gerät mein Leben auf eine Bahn, die mich am Ende nicht weiter bringt. Und manchmal, wenn etwas so richtig schief läuft, suche ich diesen Punkt, wo es begonnen hat; diesen Augenblick, vor dem noch alles hätte ganz anders kommen können. Aber im Leben ist es nie so, dass man die Möglichkeit hat, noch einmal umzukehren und zu Seite 5 zurückzugehen, um seine Entscheidung ein zweites Mal zu treffen, nur eben mit mehr Bewusstsein für die Konsequenzen.

Als ich in der Psychiatrie gearbeitet habe, bin ich auch Menschen begegnet, die in ihrem Leben zumindest an einer Stelle eine Entscheidung getroffen haben, die falsch war. Oft waren aber lange im Vorfeld schon die Weichen gestellt - auch an Punkten, wo sie keine Wahl hatten. Bei der Familie zum Bespiel, in die sie hineingeboren wurden. Gerade ist das Thema wieder aktuell: Kindesmisshandlung und Missbrauch in der Familie. Manche dieser Kinder sterben. Andere überleben. Und einige davon werden später selbst auffällig und schlagen einen Weg ein, der sie hinter Gitter bringt. Eine Patientin im LKH hat mir von so einer Kindheit erzählt und gefragt: Anne, wo war denn da dein Gott? Und ich hätte so gerne ihre Lebenszeit zurückgedreht, sie noch einmal auf Seite 5 anfangen lassen - und vorher die Seiten 1 - 4 umgeschrieben, um die Welt ein bisschen gerechter zu machen. Aber sowenig wie die Patientin zurückkehren kann zu Seite 5, sowenig kann ich ihr Leben für sie umkehren; kann ich es für keinen umkehren, auch nicht für mich.

Ist das Leben also eine Sackgasse? Ich glaube das nicht - und meine damit: glauben im tieferen Sinne des Wortes. Denn unser Glaube schließt Vertrauen, Hoffen, Wissen und manchmal auch Zweifeln mit ein. Bei Gott ist Umkehr denkbar - und mehr noch: von ihm gewollt und ermöglicht, weil Gott Vergebung verspricht. Diese Umkehr macht das Gestern nicht ungeschehen, aber sie hilft, ein Morgen überhaupt wieder in den Blick zu bekommen. Bei meiner Arbeit in der forensischen Psychiatrie habe ich eine Ahnung bekommen, was das heißt: aus der Vergebung zu leben. Und vergeben muss ich nicht nur anderen, sondern oft genug auch mir selbst. Wir können Entscheidungen nicht rückgängig machen, ein Lebensbuch nicht umschreiben, können nicht einfach zurückblättern zu Seite 5 - aber wir können ein neues Kapitel anfangen.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit-Pastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Erster Konfirmandenunterricht mit Pastor Röser-Israel

Eingang: 27.06.2020, Veröffentlicht: 28.06.2020

Erster Konfirmandenunterricht mit Pastor Röser-Israel
Nach mehreren Monaten fand am 27.6. wieder der erste Konfirmandenunterricht statt. Pastor Röser-Israel aus Brunkensen übernimmt dankenswerterweise den Unterricht in der Vakanzzeit. Da wir uns weiter in der Corona-Pandemie-Phase befinden, fand der Unterricht draußen statt. Dort können die Abstände besser eingehalten werden.
Eigentlich war am Nachmittag eine Fahrradtour zum Fußballgolf an den Humboldtsee geplant, aber für Samstag wurden Starkregen und Gewitter angesagt, so dass aus Sicherheitsgründen der Plan verschoben werden musste.
Der Starkregen ging dann doch nicht in unseren Gegend nieder sondern ein paar Kilometer weiter südlich. Lokal können solche Weterkapriolen noch nicht vorhergesagt werden.
zu den Fotos

Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem 1. Johannesbrief

Eingang: 25.06.2020, Veröffentlicht: 25.06.2020

Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem 1. Johannesbrief
Am 10. Februar 2019 wurde in einem Festgottesdienst die Handschriftliche Lutherbibel in zwei Bänden mit den Autoren präsentiert. Dort wurde auch angekündigt, die Bibel online zu stellen. Die Kapitel bis Philemon wurden bis Dezember 2019 online gestellt. Technische und zeitliche Probleme verhinderten eine weitere Veröffentlichung.

Jetzt werden die weiteren Kapitel kontinuierlich online gestellt:
Der 1. Johannesbrief ist jetzt online.

Wenn Sie auf den Buchumschlag des 2. Bandes oder den Button unter dem Buchumschlag klicken gelangen Sie zum 2. Band.

Bedienungshinweise:


Die Seiten werden wie beim Gemeindebrief umgeblättert. Zwei Navigationsleisten ermöglichen eine schnellen Zugriff auf die Kapitel jedes Buches.

Die 1. Navigationsleiste ermöglicht den Zugriff auf die Bücher. In Band1 sind dies die Evangelien:

UmV Umschlag Vorderseite

  Mt   Evangelium nach Matthäus

  Mk   Evangelium nach Markus

  Lk   Evangelium nach Lukas

 Joh  Evangelium nach Johannes

UmR Umschlagbereich Rückseite. Hier wird auf die 1. Seite nach dem letzten Buch gesprungen. Die Umschlagrückseite selbst ist einige Seiten weiter mit  →  erreichbar.

Band2 Aufruf des 2. Bandes mit den Briefen

Start Zurück zur Startseite von kirche-coppengrave.de

Über die 2. Navigationszeile gelangen Sie direkt zu den jeweiligen Kapiteln des Buches. Falls ein Buch mehr als 13 Kapitel hat, werden die Nummern der mittleren 11 Kapitel dynamisch angezeigt. Das erste und letzte Kapitel wird links und rechts im Button immer angezeigt. Falls ein Buch weniger als 13 Kapitel hat, werden alle Kaiptelnummern angezeigt.
Mit den beiden Pfeilbutton blättern Sie auf die nächste/vorherige Seite um. Dies erfolgt auch über die Kapitelgrenzen hinweg.

 ← Aufruf der vorherigen Seite innerhalb eines Kapitels

 → Aufruf der nächsten Seite innerhalb eines Kapitels

  1   Kapitelnummer, die direkt angesprungen werden kann. (Hier das erste Kapitel)
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 14

Eingang: 23.06.2020, Veröffentlicht: 23.06.2020

Hoffnungsbrief Nr. 14
Foto: J. Woscholski


Liebe Gemeinde,

am 24. Juni ist der Johannistag, der an den Geburtstag Johannes des Täufers erinnert. Johannes gilt als Vorläufer Jesu, der als Prophet in der Wüste lebte unter Verzicht auf die Bequemlichkeiten der Zivilisation. Die Leute kamen scharenweise aus den Orten Judäas in die Wüste um zu hören, was er zu sagen hatte. Er predigte die Umkehr, war also ein echter Bußprediger und lebte den Leuten das auch vor. Gerade in Coronazeiten aktuell. “Mit eurem Leben kann es so nicht weitergehen. Ihr lebt auf Kosten der Schöpfung und euer Tun missfällt Gott. Kehrt um!”

Wenn alles normal erscheint, kehrt keiner um. Aber wenn wie gegenwärtig die Pandemie viele Gewohnheiten unmöglich macht, dann horchen wir auf. Umkehr liegt im Trend. Wir merken es an alltäglichen Veränderungen in unserem Leben: Man kann auf einmal nicht überall hinreisen wie man will. Grenzen und Regeln sind einzuhalten, um sich nicht anzustecken mit einer Krankheit, gegen die es noch kein Heilmittel gibt. Abstandsgebot und Mundschutz gelten, damit wir nicht selbst andere anstecken. Rücksichtnahme und Vorsicht sind auf einmal wieder modern. Johannes predigte aber nicht nur Umkehr und Gericht, sondern auch Hoffnung. Joh 3,17f heißt es: Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen = einzigen Sohn Gottes.

Wer die Warnungen des Johannes befolgt, der wird gerettet, wer sich dagegen um nichts schert, kommt um. Es ist wie innerhalb und außerhalb der Arche Noah, gut und böse, verderbt und gerettet, klipp und klar geschieden durch den rechten Umgang mit dem Wort Gottes. Pikanterweise sind es die extremeren Glaubensgemeinschaften, die Probleme damit haben Abstands- und Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen. Sie meinen, sie würden nicht krank, weil sie ja gläubig sind. Leichtsinnig und leichtgläubig zu sein ist in Coronazeiten besonders gefährlich. Vorsicht, Vernunft, Wahrhaftigkeit und ein nüchterner Christenglaube mögen auch Sie sicher durch diese besondere Zeit geleiten.

Ihr Pastor C. Meisiek
zu den Fotos

Gottesdienst in Weenzen

Eingang: 21.06.2020, Veröffentlicht: 21.06.2020

Gottesdienst in Weenzen
Heute feierten wir den ersten Gottesdienst im Sommer. In der Nacht war der Sommeranfang.
Pastorin Ann-Christin Ladwig sang und begleitete das brasilianische Lied: "Du bist meine Zuflucht" auf der Gitarre.
Der Liedtext wurde per Beamer projiziert und konnte so von den Besuchern mitgelesen werden.
Für die Darbietung erhielt Frau Ladwig von den Gottesdienstbesuchern Applaus!
zu den Fotos

Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem 2 Petrusbrief

Eingang: 19.06.2020, Veröffentlicht: 19.06.2020

Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem 2 Petrusbrief
Am 10. Februar 2019 wurde in einem Festgottesdienst die Handschriftliche Lutherbibel in zwei Bänden mit den Autoren präsentiert. Dort wurde auch angekündigt, die Bibel online zu stellen. Die Kapitel bis Philemon wurden bis Dezember 2019 online gestellt. Technische und zeitliche Probleme verhinderten eine weitere Veröffentlichung.

Jetzt werden die weiteren Kapitel kontinuierlich online gestellt:
Der 2. Petrusbrief ist jetzt online.

Wenn Sie auf den Buchumschlag des 2. Bandes oder den Button unter dem Buchumschlag klicken gelangen Sie zum 2. Band.

Bedienungshinweise:


Die Seiten werden wie beim Gemeindebrief umgeblättert. Zwei Navigationsleisten ermöglichen eine schnellen Zugriff auf die Kapitel jedes Buches.

Die 1. Navigationsleiste ermöglicht den Zugriff auf die Bücher. In Band1 sind dies die Evangelien:

UmV Umschlag Vorderseite

  Mt   Evangelium nach Matthäus

  Mk   Evangelium nach Markus

  Lk   Evangelium nach Lukas

 Joh  Evangelium nach Johannes

UmR Umschlagbereich Rückseite. Hier wird auf die 1. Seite nach dem letzten Buch gesprungen. Die Umschlagrückseite selbst ist einige Seiten weiter mit  →  erreichbar.

Band2 Aufruf des 2. Bandes mit den Briefen

Start Zurück zur Startseite von kirche-coppengrave.de

Über die 2. Navigationszeile gelangen Sie direkt zu den jeweiligen Kapiteln des Buches. Falls ein Buch mehr als 13 Kapitel hat, werden die Nummern der mittleren 11 Kapitel dynamisch angezeigt. Das erste und letzte Kapitel wird links und rechts im Button immer angezeigt. Falls ein Buch weniger als 13 Kapitel hat, werden alle Kaiptelnummern angezeigt.
Mit den beiden Pfeilbutton blättern Sie auf die nächste/vorherige Seite um. Dies erfolgt auch über die Kapitelgrenzen hinweg.

 ← Aufruf der vorherigen Seite innerhalb eines Kapitels

 → Aufruf der nächsten Seite innerhalb eines Kapitels

  1   Kapitelnummer, die direkt angesprungen werden kann. (Hier das erste Kapitel)
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 13

Eingang: 16.06.2020, Veröffentlicht: 16.06.2020

Hoffnungsbrief Nr. 13
Foto: Ladwig

Liebe Gemeinde,

In dieser Woche begleite ich mit meiner Gitarre die Töchter einer Freundin, die auf einer Beerdigung das Lied “Somewhere over the rainbow” singen. Da heißt es: “Eines Tages werde ich einen Wunsch an einen Stern schicken, und dort aufwachen, wo ich die Wolken ganz weit hinter mir lassen kann. Wo Sorgen und Ärger einfach so schmelzen, wie Zitronenbonbons. Ganz hoch oben über den Schornsteinspitzen, da wirst du mich finden. Irgendwo da oben, über dem
Regenbogen.”

Ein berührender Gedanke ist das, gerade bei so einem Abschied am offenen Grab. Auch wenn dieses Lied keinen christlichen Hintergrund hat — es stammt ja ursprünglich aus dem Musical “Der Zauberer von Oz” — so nimmt es doch ein Bild auf, das in unserem Glauben eines der eindrücklichsten Hoffnungszeichen ist: den Regenbogen. Ganz am Ende der Sintfluterzählung, nachdem der Tod alles Leben von der Erde weggespült und nur wenige Menschen zurück gelassen hat, malt Gott ihn an den Himmel. Farbe um Farbe, Pinselstrich um Pinselstrich, entsteht vor den noch regenverhangenen Wolken ein leuchtender Bogen in violett, blau, grün, gelb, orange und rot. Er soll, wann immer er am Himmel zu sehen ist, die Menschen daran erinnern, dass Gott ihnen zur Seite steht, was auch passiert. Er soll daran erinnern, dass Gott das Leben will und nicht den Tod. Bewahren will und nicht zerstören.

Es gibt Tage, da brauche ich diese Vergewisserung so dringend. Das Leben wirft manchmal Fragen auf, die zu groß sind für mich. Oft passieren Dinge auf dieser Welt, die mich zweifeln lassen an der Menschheit. Und in manchen Situationen stehe ich schweigend daneben und kann doch nichts anderes tun als die stumme Klage mit auszuhalten und in meinen Armen für einen Augenblick Halt zu geben. Diese ganzen Sorgen wie Zitronenbonbons schmelzen zu lassen, für
mich und für die, die mir anvertraut sind - das wäre so schön. Das Saure auf der Zunge zergehen zu lassen und die Süße noch stundenlang nachzuschmecken-denn das Leben ist nicht nur bitter, es ist auch süß. Und ich will die Wolken hinter mir lassen und sie gleichzeitig mit wegschieben für die, die selbst keine Kraft oder keinen Mut mehr dazu haben.

Wenn ich den Regenbogen am Himmel sehe, dann erinnert er mich daran, dass diese Welt, so wie sie ist, nicht dem Willen Gottes entspricht. Denn Gott will das Leben. Er will, dass es seinen Menschen gut geht, und was immer ich dazu beitragen kann, dass sein Wille wahr wird, das möchte ich tun.

Ja: Der Regenbogen ist ein Hoffnungsbild, und wann immer ich ihn sehe, spüre ich das in meinem Herzen. Auch wenn ich es naturwissenschaftlich erklären kann, wie durch die Lichtbrechung der Regentropfen dieses phantastische Naturschauspiel entsteht, bleibt dieser Rest Ehrfurcht, bleibt die Gewissheit, dass da eben doch mehr ist, als ich je mit meinem Verstand erklären und aus eigener Kraft bewirken kann. Und wenn die leuchtenden Farben aus den Wiesen aufsteigen und den Himmel berühren, dann fühle ich mich auf wunderbare Weise verbunden mit den Menschen, die diese Brücke schon beschritten haben und irgendwo da oben auf mich warten - über den Schornsteinspitzen, wo Sorgen und Ärger schmelzen wie Zitronenbonbons.
Irgendwo, über dem Regenbogen ...


Herzlichst, Ihre Zwischenzeit - Pastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Einladung Freiluftgottesdienst am Leineberglandbalkon

Eingang: 15.06.2020, Veröffentlicht: 15.06.2020

Einladung Freiluftgottesdienst am Leineberglandbalkon
Die Kirchengemeinde Duingen und die Kirchengemeinde Hoyershausen laden zum Freiluftgottesdienst ein:

Ort: Leineberglandbalkon

Zeit: 05.07.2020 um 17:00 Uhr

zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 12

Eingang: 10.06.2020, Veröffentlicht: 10.06.2020

Hoffnungsbrief Nr. 12
Foto: Ladwig


Liebe Gemeinde,

Als wir am letzten Sonntag in Capellenhagen Gottesdienst gefeiert haben, musste ich an ein Lied denken, das ich gerne mag. Da heißt es: “Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht, und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt”.

Das Brot teilen - Abendmahl feiern - das geht nicht im Moment, wie so vieles nicht geht. Auch das Singen ist noch nicht erlaubt. So haben wir Liedstrophen gesprochen und auf dem Altar standen kein Brot und Wein, aber Sträuße aus leuchtenden Pfingstrosen.

Für viele Menschen ist das Abendmahl ein wichtiges Ritual des Glaubens. Wir vergewissern uns, dass Gott mit einem liebevollen Lächeln auf unser Leben schaut - und wir schärfen unseren Blick für die Menschen, mit denen wir gemeinsam auf dem Weg sind. Beides gehört unverzichtbar zusammen, und wenn wir Brot und Wein im Gottesdienst teilen, dann ist Jesus uns ganz nahe, dann ist er in unserer Welt.

Aber auch wenn wir nicht gemeinsam das Abendmahl feiern dürfen, so können wir doch kleine Abendmahlsmomente erleben, mitten im Alltag. Ich erinnere mich an einen Nachmittag in der Zeit, als ich mit meinem kleinen schwerstbehinderten Sohn Joni bei meinen Eltern wohnte. Joni hatte eine Therapiestunde gehabt und die Physiotherapeutin wollte sich gerade wieder auf den Weg machen, als meine kleine Nichte von nebenan rüber kam. Sie hatte eine Salzstange in der
Hand, die sie auf dem Weg schon in drei Teile geteilt hatte. Sie wusste ja, dass Joni keine Salzstangen essen konnte, und die drei Teile waren für meine Mutter, für mich und für sie selbst bestimmt. Ernsthaft reichte sie ein Stück meiner Mutter und eines mir. Dann stand sie mit ihrem letzten Stück Salzstange vor der Physiotherapeutin, mit deren Anwesenheit sie nicht gerechnet hatte. Sie schaute zwischen ihrem Drittel Salzstange und der Therapeutin hin und her
und überlegte. Dann brach sie das Drittel noch einmal auseinander und gab eines der Stückchen weiter, so dass keine leer ausgehen musste. Und auch wenn es keine Einsetzungsworte gab und keine Liturgie - etwas vom Geist des Abendmahls war für mich zu spüren in diesem Moment, und ich bin mir ganz sicher, dass Gott vom Himmel aus auf uns herab gelächelt hat.

Keine, keiner geht leer aus, wenn wir teilen, was wir haben - ohne Angst, selbst zu kurz zu kommen. Das ist etwas, was wir von Kindern lernen können. Als Erwachsene tun wir uns da oft schwer mit. Vielleicht auch, weil wir in Gedanken weniger in der Gegenwart als in der Zukunft sind und das, was wir besitzen, uns in irgendeiner Form Sicherheit verheißt. Und natürlich ist es sinnvoll, für die Zukunft zu sorgen, auch wenn wir uns da nichts vormachen sollten: Vieles liegt einfach nicht in unserer Hand. Was aber in unserer Hand liegt, sind diese kleinen Glücksmo-
mente, in denen wir über unseren Schatten springen und von unserem Überfluss abgeben. Teilen macht glücklich - mich und den anderen.

Wenn wir Gottesdienst feiern in diesen Tagen, dann können wir nicht Brot und Wein teilen. Aber wir teilen unsere Sorgen und Ängste, damit sie nicht unser Leben bestimmen. Wir teilen unsere Hoffnung und unsere Zuversicht, damit sie wachsen können. Wir geben in der Kollekte etwas ab von dem, was wir haben - damit keine, keiner leer ausgeht im Leben. Und ich bin mir sicher, dann ist es so wie in dem Lied: “Dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann
wohnt er schon in unserer Welt.”

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit - Pastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem 1. Petrusbrief

Eingang: 09.06.2020, Veröffentlicht: 09.06.2020

Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem 1. Petrusbrief
Am 10. Februar 2019 wurde in einem Festgottesdienst die Handschriftliche Lutherbibel in zwei Bänden mit den Autoren präsentiert. Dort wurde auch angekündigt, die Bibel online zu stellen. Die Kapitel bis Philemon wurden bis Dezember 2019 online gestellt. Technische und zeitliche Probleme verhinderten eine weitere Veröffentlichung.

Jetzt werden die weiteren Kapitel kontinuierlich online gestellt:
Der 1. Petrusbrief ist jetzt online.

Wenn Sie auf den Buchumschlag des 2. Bandes oder den Button unter dem Buchumschlag klicken gelangen Sie zum 2. Band.

Bedienungshinweise:


Die Seiten werden wie beim Gemeindebrief umgeblättert. Zwei Navigationsleisten ermöglichen eine schnellen Zugriff auf die Kapitel jedes Buches.

Die 1. Navigationsleiste ermöglicht den Zugriff auf die Bücher. In Band1 sind dies die Evangelien:

UmV Umschlag Vorderseite

  Mt   Evangelium nach Matthäus

  Mk   Evangelium nach Markus

  Lk   Evangelium nach Lukas

 Joh  Evangelium nach Johannes

UmR Umschlagbereich Rückseite. Hier wird auf die 1. Seite nach dem letzten Buch gesprungen. Die Umschlagrückseite selbst ist einige Seiten weiter mit  →  erreichbar.

Band2 Aufruf des 2. Bandes mit den Briefen

Start Zurück zur Startseite von kirche-coppengrave.de

Über die 2. Navigationszeile gelangen Sie direkt zu den jeweiligen Kapiteln des Buches. Falls ein Buch mehr als 13 Kapitel hat, werden die Nummern der mittleren 11 Kapitel dynamisch angezeigt. Das erste und letzte Kapitel wird links und rechts im Button immer angezeigt. Falls ein Buch weniger als 13 Kapitel hat, werden alle Kaiptelnummern angezeigt.
Mit den beiden Pfeilbutton blättern Sie auf die nächste/vorherige Seite um. Dies erfolgt auch über die Kapitelgrenzen hinweg.

 ← Aufruf der vorherigen Seite innerhalb eines Kapitels

 → Aufruf der nächsten Seite innerhalb eines Kapitels

  1   Kapitelnummer, die direkt angesprungen werden kann. (Hier das erste Kapitel)
zu den Fotos

Ökumenischer Pfingstgottesdienst an der Köhlerhütte unter schattigen Bäumen

Eingang: 01.06.2020, Veröffentlicht: 05.06.2020

Ökumenischer Pfingstgottesdienst an der Köhlerhütte unter schattigen Bäumen
Der ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag fand bei blauem Himmel an der Köhlerhütte statt. Die hohen Bäume sorgten für Schatten in der prallen Sonne. Über 80 Besucher kamen mit dem Fahrrad, zu Fuss oder mit dem Auto. Der Gottesdienst wurde von Pastorin Ladwig und Günter Werner von der kath. Kirche geleitet. Petra Woscholski begrüßte die vielen Besucher in Coronazeiten. Pastorin Ladwig stellte sich der Gemeinde vor. Der Gottesdienst stand unter dem Thema "Atem". Dazu war das Vorbereitungsteam kreativ unterwegs und hatte einige Aktionen vorbereitet. Da man in Coronazeiten sich nicht wie üblich per Handschlag begrüßen konnte, zeigte Günter Werner wie sich die Menschen anderen Ländern begrüßen. Die Besucher standen dazu auf und begrüßten sich auf indisch, japanisch, arabisch, uvm. Die Aufgabe an die Besucher war am Ende sich mit neuen Formen zu verabschieden.
Ursula Haman erläuterte in einem kleinen Vortrag, wie das Atmen beim Menschen funktioniert. Als weitere Überraschung wurden Seifenblasen von den Besuchern in die Luft geblasen. Pastorin Ann-Christin Ladwig predigte über den Atem, den Geist Gottes.
Musikalisch begleitete Petr Chrastina den Gottesdienst auf dem Piano. Frau Ladwig trug mit ihrer Familie auf den Gitarre das schöne Lied: "Möge die Strasse" vor. Dafür gab es Applaus.
Petra Woscholski verkündete, dass die Kollekte dieses Gottesdienstes für die Hospizgruppe Leinebergland e.V. am Ausgang gesammelt wird. Die 1. Vorsitzende Frau Leue-Reimann und die Koordinatorin Frau Oetjen erläuterten wie die Arbeit in der Hospizgruppe abläuft und welche Herausforderungen zu bewältigen sind.
Zum Abschied galt es neue Formen zu finden, dabei wurde auch der Gruß der Vulkanier verwendet.
Am Ausgang erhielt jeder Besucher noch ein Bonbon für den freien Atem. Auch Getränke waren bereitgestellt. Noch lange nach dem Gottesdienst wurden in der schönen Umgebung viele Gespräche geführt.
zu den Fotos

Franzi 70

Eingang: 04.06.2020, Veröffentlicht: 04.06.2020

Franzi 70
Foto: Wodicka / GEP
Foto: Wodicka / GEP


Im Juni
Die Sonne so groß und die Schatten so klein.
Alles scheint leichter an solchen Tagen.
Ich wünsche dir, dass auch in deinem Leben
die Schatten schrumpfen und du das Licht spürst,
das dich umgibt, leuchtend und warm
wie ein Segen.
Tina Willms


Liebe Franzi Freunde,

so langsam kehrt wieder Alltag ein in unser Leben.
Vieles ist durch die Lockerungen wieder möglich,
wenn auch nicht so wie vorher.
So wird es Zeit, dass sich Franzi verabschiedet.
Franzi bedankt sich, dass er sie 70 Tage begleiten durfte
und hofft, dass er sie hin und wieder aufmuntern konnte.
Gelegentlich, wenn es sich ergibt, schaut er mal wieder vorbei.
Bis dahin wünscht er allen eine gute Zeit.

Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski



Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!


Franzi Aktionsliste

Hoffnungsbrief Nr. 11

Eingang: 03.06.2020, Veröffentlicht: 03.06.2020

Hoffnungsbrief Nr. 11
Foto: Ladwig

Liebe Gemeinde,

“Wie schön du bist” - so heißt ein Lied von Sarah Connor. Vor einigen Jahren wurde es von der krebskranken jungen Helena in einem Tonstudio in Berlin gecovert und aufgenommen, als sie schon deutlich gezeichnet war von der Chemotherapie. Schönheit ist für mich ein schwieriges Wort. Ich kenne Mädchen, die sich nur schön finden, wenn sie sich auf Größe 32 runtergehungert haben. Ich höre Leute spotten, wenn jemand nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, weil er oder sie zu dick ist oder nicht so gekleidet wie es grade hip ist, oder weil er Pickel hat oder sie eine Behinderung. In der Öffentlichkeit scheint Schönheit etwas zu sein, für das es einen Maßstab gibt, mit dem man Schönheit beurteilen kann.

Schönheit wird oft gleichgesetzt mit Perfektion. Ein perfekter Körper, eine makellose Haut, ein stylisches Outfit. Und oft ertappe ich mich dabei, dass ich auch Perfektion anstrebe - nicht unbedingt mit meinem Äußeren, aber in dem, was ich tue. Es soll schön sein, soll gefallen. Ich will gefallen und will, dass andere Menschen mich mögen. Der Wunsch nach Schönheit, nach Perfektion ist der Wunsch nach Anerkennung. Der Wunsch, wahrgenommen zu werden.

So gesehen ist Schönheit etwas, wo zwei dazu gehören einer, der schön ist, und einer, der das erkennt. Aber glücklicher Weise verwischen in der zwischenmenschlichen Begegnung die öffentlichen Maßstäbe von Schönheit. Ich habe mal gelesen, dass uns ein Gesicht, das wir häufig ansehen, schöner erscheint als ein fremdes Gesicht. Da ist es egal, ob dieses Gesicht perfekt ist es ist uns vertraut, wir haben es lieb gewonnen. Der Mensch, zu dem dieses Gesicht gehört, hat eine Bedeutung für uns und deshalb ist es für uns schön.

Schönheit ist Beziehungssache. Wir finden sie in der Beziehung zu anderen Menschen und wir finden sie in der Beziehung zu Gott. Die Beziehung zu ihm macht es für mich überhaupt erst möglich, wahre Schönheit zu entdecken - in mir selbst und im Anderen. Denn wir sind nach seinem Bild geschaffen; sind nicht vollkommen, aber besonders. Wir entfalten unsere Gaben oft eindrucksvoll, aber zugleich geraten wir immer wieder ins Trudeln. Scheitern. Sehen alt aus. Wir brauchen immer wieder Vergebung und Neuanfänge. Aber trotz aller Unvollkommenheit sind und bleiben wir Gottes Ebenbild. Für mich ist das die Grundlage meiner Arbeit in und an Gottes Welt. Jeder Mensch, dem ich begegne, ist Gottes Ebenbild. Ich bin es ihm und Gott schuldig, ihn zu lieben als meinen Nächsten, als Menschen, der mir anvertraut ist. Meine Aufgabe ist es, die Schönheit des anderen zu entdecken und ihm in unserer Begegnung zu zeigen: Du bist schön.

Wenn ich mir überlege, wie ich mir Kirche und Gemeinde wünsche, dann ist das ein ganz wichtiger Punkt: Gemeinde als ein Ort, an dem Menschen ihre Schönheit entdecken. Ihre Gaben, das, was in ihnen steckt. Ein Raum, in dem sich alle Menschen, ob jung oder alt, gesund oder krank, heimisch oder fremd, entfalten können zu dem Leben, das Gott sich für sie erdacht hat. Ein Ort, an dem sie signalisiert bekommen: Du bist schön! So, wie du bist, bereicherst du das Leben!

Wie schön du bist! Sarah Connor hat dieses Lied für ihren pubertierenden Sohn geschrieben …der wie viele Jugendliche in dem Alter genau daran zweifelt. Helena hat dieses Lied gesungen und damit der Welt gezeigt, wieviel Schönheit in einem unvollkommenen kranken Körper steckt. Und in unserer Beziehung zu Gott können wir es immer wieder erfahren: Du bist schön! So, wie du bist, bist du einzigartig. Einer wie der andere Gottes Ebenbild, aber doch keine wie die andere - sondern jede, jeder besonders, unverwechselbar und auf die je eigene Art vollkommen.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit - Pastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Franzi 69

Eingang: 03.06.2020, Veröffentlicht: 03.06.2020

Franzi 69

Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebt.
Dieser Vers steht in der Bibel im Römerbrief.
Er lässt mir den Refrain eines Liedes in den Sinn kommen:

Seid fröhlich in der Hoffnung, beharrlich im Gebt.
Standhaft in aller Bedrängnis
Macht einander Mut, ladet gerne Gäste ein.
Zeigt es allen, dass Jesus sie liebt.


Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski





Franzi Aktionsliste
zu den Fotos

Pfingstgottesdienst im Kleingarten

Eingang: 31.05.2020, Veröffentlicht: 03.06.2020

Pfingstgottesdienst im Kleingarten
Für den Freiluftgottesdienst waren am Morgen Stühle und Bänke mit Abstand aufgestellt, der Altar geschmückt und die Technik bereitgestellt worden.
Knapp 60 Besucher konnten zum Freiluftgottesdenst im Kleingarten Waldfrieden in Duingen begrüßt werden. Pastorin Ladwig begrüßte die Gäste und leitete durch den Gottesdienst. Petr Chrastina begleitete den Gottesdienst musikalisch am Piano.
In ihrer Predigt zeigte Sie aus ihrer Tätigkeit in der forensische Psychiatrie auf, wie Vorbehalte überwunden werden können: Ein Gospelchor wurde eingeladen. Als die Einladenden feststellten, dass der Chor aus der Psychiartrie kommt, wurden Bedenken laut. Trotzdem fuhr der Chor, dann ebenfalls mit Vorbehalten, zum Auftritt. Das erste Gospellied, "We are one in the spirit" welches alle auswendig kannten, gab dem Chor Sicherheit, bewegte die Zuhörer und brach das Eis und die Vorbehalte. Dieses Lied trug Pastorin Ladwig mit ihrer Familie vor.
zu den Fotos

Franzi 68

Eingang: 02.06.2020, Veröffentlicht: 02.06.2020

Franzi 68
Grafik: GEP
Grafik: GEP

ZITAT
Der Geist Gottes führt uns zusammen. Einander in der Vielfalt wirklich wahrnehmen,
einander zuhören, einander verstehen und Gottes Kraft in der Seele spüren - das ist das Wunder von Pfingsten.
Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski



Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!


Franzi Aktionsliste

Franzi 67

Eingang: 01.06.2020, Veröffentlicht: 01.06.2020

Franzi 67
Erlöst, vergnügt, befreit



Die Jünger Jesu haben es erlebt:
Begleitet vom Heiligen Geist kann ich getrost meinen Weg gehen,
wohin er mich auch führt und was ich auch erlebe, ich weiß er ist bei mir.
Wir können einstimmen in den Text des Liedes von Hans Dieter Hüsch:

"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit,
Gott nahm in seine Hände meine Zeit,
mein Denken, Hören, Fühlen, Reden,
mein Triumphieren und Verzagen,
mein Elend und die Zärtlichkeit,
ich bin vergnügt, ich bin erlöst, ich bin befreit."

Das auch wir immer wieder diese Erfahrung machen können, wünsche ich uns allen.


Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski


Franzi Aktionsliste

Franzi 66

Eingang: 31.05.2020, Veröffentlicht: 31.05.2020

Franzi 66
Taube in St. Franziskuskirche
Foto: Taube in St. Franziskuskirche


Die Jünger allein ohne Jesus.
Mutlos und kraftlos. Sie wissen nicht wie es weitergehen soll.
Doch dann bekommen sie Mut und Kraft von Jesus zu erzählen.
Bewegt vom Heiligen Geist kann sie jeder in ihrer eigene Sprache verstehen.
Der Pfingstgeist hält Jesus unter uns lebendig.
Es ist ein Geist, der Menschen verbindet und nicht trennt, der befreit und nicht einengt,
ein Geist, der uns die Augen öffnet für Unrecht und uns den Mund auftut für die Wahrheit.
Ein Geist, der aus dem Tod ins Leben ruft.


Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski



Franzi Aktionsliste

Franzi 65

Eingang: 30.05.2020, Veröffentlicht: 30.05.2020

Franzi 65
Foto: Lehmann / GEP
Foto: Lehmann / GEP

Monatsspruch Juni 2020

Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder. (Könige 8,39)


Bei Gott finden wir immer ein Ohr zum Zuhören. Egal in welcher Situation wir uns befinden.
All unsere Gedanken, Sorgen, Ängste und Zweifel sind bei ihm gut aufgehoben.

Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski



Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!


Franzi Aktionsliste

Franzi 64

Eingang: 29.05.2020, Veröffentlicht: 29.05.2020

Franzi 64

Wendung


Heute traf ich einen,
der meine Tränen sah.

Es waren die ungeweinten,
heruntergeschluckten,
die sich einbrennen,
die unter der Haut
zum Herzen dringen
und es bitter machen
bis auf den Grund.

Sie zwingen dich,
ständig zurückzuschauen,
und lassen dich verhärten
wie eine Säule aus Salz.

Heute traf ich einen:
er sah sie und fragte:
Mensch, warum weinst du?
Und seine Frage löste den Bann.

Meine Haut wurde weich,
durchlässig gar,
und der Schmerz war,
wahrgenommen,
endlich bereit,
sich zu lösen.
Tina Willms


Geht gesegnet und behütet in diesen Tag.
Petra Woscholski



Franzi Aktionsliste

Franzi 63

Eingang: 28.05.2020, Veröffentlicht: 28.05.2020

Franzi 63
Sommerwiese


":Dies ist der Tag, dies ist der Tag, den der Herr gemacht, den der Herr gemacht.
Lasset uns singen und fröhlich sein uns an der Gnade des Herrn erfreun.
Dies ist der Tag, dies ist der Tag den der Herr gemacht.":

Ich weiß nicht warum, aber heute kommen mir diese Worte eines Liedes in den Sinn.
und es erklingt in mir eine Melodie dazu.
Ich erinnere mich plötzlich und habe vor Augen, an welchem Ort sich dieser Vers bei mir ins Gedächtnis gebrannt hat.
Und es steigt Dankbarkeit und Freude in mir auf, dass ich diesen Moment erleben durfte.
Sie geben mir Energie und Mut für den heutigen Tag.
Kennt/en ihr/Sie solche Momente auch, an denen ihr/Sie sagen könnt/en:
Danke Gott!


Geht gesegnet und behütet in diesen Tag.
Petra Woscholski


Franzi Aktionsliste

Hoffnungsbrief Nr. 10

Eingang: 27.05.2020, Veröffentlicht: 27.05.2020

Hoffnungsbrief Nr. 10
Foto: Ladwig


Liebe Gemeinde,

Löwenzahn hat mich schon als Kind fasziniert. Mal abgesehen davon, dass ich diese gelben Klekse auf der Wiese unwiderstehlich anziehend fand (trotz des Ärgers, den ich jedes Mal
bekam, weil Löwenzahnflecken auf Kinderhosen ziemlich hartnäckig sind), hat mich auch der Samenstand des Löwenzahns angelockt. Einmal gegengepustet, fliegen die kleinen Fallschir-
me in alle Himmelsrichtungen davon. Und manchmal haben meine drei Schwestern und ich uns regelrecht darum gestritten, wer als Nächste pusten darf.

Heute, als Erwachsene, bewundere ich vor allem die Hartnäckigkeit des Löwenzahns. Egal, wohin der Wind ihn auch treibt; egal, wie widrig die Umstände auch sein mögen - er kann Fuß fassen. Allerdings taucht er in meinem Garten dafür auch an Stellen auf, an denen er eigentlich nicht wachsen soll - aber der Wind, der die Samen mit sich trägt, weht halt, wo er will.

Auch Gottes Geist weht, wo er will. Das verrät uns die Pfingsterzählung aus der Apostelgeschichte, als der Geist Gottes wie ein Sturmbrausen die Freunde Jesu aus ihrem Versteck treibt, in das das ganze Kreuzigungstrauma sie getrieben hatte. Ein wenig kann man diese Situation, in der die Jünger damals fest steckten, mit unserer Zeit der Corona-Einschränkungen heute vergleichen: Hinter verschlossenen Türen saßen sie, vom Leben abgeschnitten. Sie mieden den Kontakt zu anderen, aus Angst um ihr Leben. Abgekapselt waren sie. Vereinzelt. Verunsichert.

Aber der Geist Gottes erreicht sie trotzdem. Er fegt in die Verstecke wie ein frischer Wind und pustet die Traurigkeit aus den Köpfen hinaus. So schafft er Platz und sät aus, was wachsen soll: Hoffnung. Vertrauen ins Leben. Und vor allem: Liebe! Eine Liebe, die Menschen verbindet, auch über Entfernungen hinweg. Eine Liebe, die so groß ist, dass sie überwinden kann, was Menschen trennt. Eine Liebe, die nicht auf die Unterschiede blicken lässt, sondern die Augen öffnet für das, was uns allen gemeinsam ist.

Diese Saat, die der Heilige Geist da aussät in den Köpfen der Menschen - sie ist so hartnäckig wie Löwenzahn. Findet die kleinste Spalte im Beton, um sich festzusetzen und Wurzeln zu schlagen. Gedeiht auf dem kärgsten Boden. Wächst, auch wenn ich sie nicht andauernd gieße und bekümmere. Denn Gott will, dass sie wächst. Gott will, dass
Lebendigkeit ins Leben kommt, immer wieder neu. Kleine gelbe Klekse auf einer grünen Wiese. Hoffnungsfunkeln im Herzen.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit-Pastorin Anne Christin Ladwig
zu den Fotos

Franzi 62

Eingang: 27.05.2020, Veröffentlicht: 27.05.2020

Franzi 62
Grafik: GEP/Lotz
Grafik: GEP/Lotz

ZITAT
Kraft und Orientierung kommt nicht von den selbst ernannten Rettergestalten dieser Welt, sondern von dem Gott, der uns unser Leben gegeben hat und es jeden Tag erhält, diesen Gott, der ein Freund des Lebens ist, der das Recht der Armen schützt, der seine Schöpfung liebt.
Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)


Gott gab uns Atem, damit wir leben...
Dieses Lied kommt mir in den Sinn,
wenn ich das Zitat oben lese.
Gott gab uns Atem wird auch das Thema unserer Pfingstgottesdienste sein.
Dazu herzliche Einladung.

Geht gesegnet und behütet in diesen Tag
Petra Woscholski


Franzi Aktionsliste
zu den Fotos

Gemeindebrief Juni 2020 - August 2020

Eingang: 26.05.2020, Veröffentlicht: 26.05.2020

Gemeindebrief Juni 2020 - August 2020
Der Gemeindebrief für die Monate Juni 2020 - August 2020 ist im Druck und wird in den nächsten Tagen geliefert und dann verteilt.
1. Fotodarstellung der Doppelseiten: Fotodarstellung
2. Buchdarstellung mit Umblättern: Buchdarstellung
3. Einzelseiten der Buchdarstellung: Einzelseiten
zu den Fotos

Franzi 61

Eingang: 26.05.2020, Veröffentlicht: 26.05.2020

Franzi 61
Foto Blüten



MOMENT MAL! WAS STIMMT HIER NICHT?


das war die Fragestellung von gestern.
Hier war das bekannte Lied von Paul Gehard verborgen: "Geh aus, mein Herz, und suche Freud" (503)

1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.

Haben Sie schon einmal alle Strophen gelesen? Die anderen 14 Stropen sind unten abgedruckt.

Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski


Franzi Aktionsliste


Híer die Strophen 2- 15:

2. Die Bäume stehen voller Laub,
das Erdreich decket seinen Staub
mit einem grünen Kleide;
Narzissus und die Tulipan,
die ziehen sich viel schöner an
als Salomonis Seide,
als Salomonis Seide.

3. Die Lerche schwingt sich in die Luft,
das Täublein fliegt aus seiner Kluft
und macht sich in die Wälder;
die hochbegabte Nachtigall
ergötzt und füllt mit ihrem Schall
Berg, Hügel, Tal und Felder,
Berg, Hügel, Tal und Felder.

4. Die Glucke führt ihr Völklein aus,
der Storch baut und bewohnt sein Haus,
das Schwälblein speist die Jungen,
der schnelle Hirsch, das leichte Reh
ist froh und kommt aus seiner Höh
ins tiefe Gras gesprungen,
ins tiefe Gras gesprungen.

5. Die Bächlein rauschen in dem Sand
und malen sich an ihrem Rand
mit schattenreichen Myrten;
die Wiesen liegen hart dabei
und klingen ganz vom Lustgeschrei
der Schaf und ihrer Hirten,
der Schaf und ihrer Hirten.

6. Die unverdrossne Bienenschar
fliegt hin und her, sucht hier und da
ihr edle Honigspeise;
des süßen Weinstocks starker Saft
bringt täglich neue Stärk und Kraft
in seinem schwachen Reise,
in seinem schwachen Reise.

7. Der Weizen wächset mit Gewalt;
darüber jauchzet jung und alt
und rühmt die große Güte
des, der so überfließend labt
und mit so manchem Gut begabt
das menschliche Gemüte,
das menschliche Gemüte.

8. Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen,
aus meinem Herzen rinnen.

9. Ach, denk ich, bist du hier so schön
und lässt du’s uns so lieblich gehn
auf dieser armen Erden:
was will doch wohl nach dieser Welt
dort in dem reichen Himmelszelt
und güldnen Schlosse werden,
und güldnen Schlosse werden!

10. Welch hohe Lust, welch heller Schein
wird wohl in Christi Garten sein!
Wie muss es da wohl klingen,
da so viel tausend Seraphim
mit unverdrossnem Mund und Stimm
ihr Halleluja singen,
ihr Halleluja singen.

11. O wär ich da! O stünd ich schon,
ach süßer Gott, vor deinem Thron
und trüge meine Palmen:
so wollt ich nach der Engel Weis
erhöhen deines Namens Preis
mit tausend schönen Psalmen,
mit tausend schönen Psalmen.

12. Doch gleichwohl will ich, weil ich noch
hier trage dieses Leibes Joch,
auch nicht gar stille schweigen;
mein Herze soll sich fort und fort
an diesem und an allem Ort
zu deinem Lobe neigen,
zu deinem Lobe neigen.

13. Hilf mir und segne meinen Geist
mit Segen, der vom Himmel fleußt,
dass ich dir stetig blühe;
gib, dass der Sommer deiner Gnad
in meiner Seele früh und spat
viel Glaubensfrüchte ziehe,
viel Glaubensfrüchte ziehe.

14. Mach in mir deinem Geiste Raum,
dass ich dir werd ein guter Baum,
und lass mich Wurzel treiben.
Verleihe, dass zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben,
und Pflanze möge bleiben.

15. Erwähle mich zum Paradeis
und lass mich bis zur letzten Reis
an Leib und Seele grünen,
so will ich dir und deiner Ehr
allein und sonsten keinem mehr
hier und dort ewig dienen,
hier und dort ewig dienen.

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: August Harder vor 1813

Franzi 60

Eingang: 25.05.2020, Veröffentlicht: 25.05.2020

Franzi 60
Grafik: rel / GEP
Grafik: rel / GEP


MOMENT MAL! WAS STIMMT HIER NICHT?

Sommergesang Geh aus, mein Herz, zur Sommerzeit,
vertreib mit Lust dir deine Zeit,
mit deines Gottes Gabe;
schau an der schönen Blumen Zier
und sieh, wie man sie dort und hier
schon abgepflücket habe.

Wissen Sie was hier durcheinandergekommen ist und wie es richtig ist?


Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski



Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!


Franzi Aktionsliste

Freiluftgottesdienst am Humboldtsee mit der Verabschiedung von Pastor Podszus

Eingang: 24.05.2020, Veröffentlicht: 24.05.2020

Freiluftgottesdienst am Humboldtsee mit der Verabschiedung von Pastor Podszus
Heute war ein besonderer Tag, der früh seine Dynamik entfaltete. Morgens um 10 Uhr wurden 120 Stühle in 1,5m Abstand aufgestellt und später wurden auch die 80 in Reserver gehaltenen Stühle benötigt. Über 200 Besucher kamen zum Himmelfahrtsgottesdienst am Humboldtsee.
In Coronazeiten wurden am Eingang zum Platz alle Gäste begrüßt, in Listen erfasst, die Abstandsregeln erläutert und Hände desinfiziert. Die Listen werden nach vier Wochen vernichtet.
Bei strahlend blauem Himmel begann der Gottesdienst kurz nach 14 Uhr.

Ein besonderer Anlass war natürlich die Entpflichtung von Pastor Podszus durch Superintendentin Katharina Henking, die ihn damit in den Ruhestand verabschiedete.
Pastor Podszus freute sich, dass er seine Kinder und Enkel, Freunde, seine Vikare, Pastoren, Superintendentin Henking und Mitglieder der Kirchengemeinden begrüßen konnte.
Eingangs dankte er den Campingparkbetreiber Herrn Patt, dass wir wieder hier zu Gast sein durften.
Da das Singen auch bei Freiluftgottesdiensten nicht angesagt war, übernahmen Gudrun Bosman und Pastor Podszus als Solisten den Gesangspart. Petr Chrastina und Gudrun Bosman begleiteten am elektronischen Piano und ein Mitglied aus Pastor Podszus Posaunenchor begleitete auf der Trompete.
Alle Besucher erhielten Liedzettel, um die Liedtexte verfolgen zu können.
Pastor Podszus letzte Predigt handelte von der "Einheit in der Unterschiedlichkeit". Damit war die Einheit im Geiste und keine organisatorische Einheit gemeint. Er berichtete, dass er in Engelbostel zwischen den Stühlen saß, aber Grenzen führen oft zu fruchtbaren Erkenntnissen. Seine Station in Osnabrück hat gezeigt, dass man nicht immer den Master anstreben soll. Dann kam er zum Praktikum ins Leinebergland.
Er sei dankbar, dass ihm die Kirche einen großen Gestaltungsspielraum lies und er immer Freiräume hatte um seine Ideen und Vorstellungen zu verwirklichen. Er berichtet, dass er in seinem Ruhestand u.a. pilgern möchte.
Seine Predigt endete mit einer kleinen Geschichte: (Verfasser Unbekannt)
Dem Pfarrer einer Stadt im Süddeutschen fiel ein alter, bescheiden wirkender Mann auf, der jeden Mittag die Kirche betrat und sie kurz darauf wieder verließ.
So wollte er eines Tages von dem Alten wissen, was er denn in der Kirche tue.
Der antwortete: “Ich gehe hinein, um zu beten.”
Als der Pfarrer verwundert meinte, er verweile nie lange genug in der Kirche, um wirklich beten zu können, meinte der Besucher:
“Ich kann kein langes Gebet sprechen, aber ich komme jeden Tag um zwölf und sage: ,Jesus, hier ist Johannes’. Dann warte ich eine Minute, und er hört mich.”
Einige Zeit später musste Johannes ins Krankenhaus.
Ärzte und Schwestern stellten bald fest, dass er auf die anderen Patienten einen heilsamen Einfluss hatte.
Die Nörgler nörgelten weniger, und die Traurigen konnten auch mal Lachen.
“Johannes”, bemerkte die Stationsschwester irgendwann zu ihm, “die Männer sagen, du hast diese Veränderung bewirkt. Immer bist du gelassen, fast heiter.” “Schwester”, meinte Johannes, “dafür kann ich nichts. Das kommt durch meinen Besucher.” Doch niemand hatte bei ihm je Besuch gesehen. Er hatte keine Verwandten und auch keine engeren Freunde.
“Dein Besucher” fragte die Schwester, “wann kommt der denn?”
“Jeden Mittag um zwölf. Er tritt ein, steht am Fußende meines Bettes und sagt: ,Johannes, hier ist Jesus’.”

Superintendentin Katharina Henking Sie würdigte in ihrer Ansprache seine 40 Jährige Tätigkeit als Pastor in Ostfriesland, Engelbostel und Osnabrück und zuletzt im Leinebergland.
Sie berichtete von der ersten Begegnung: Er füllte den Türrahmen aus und er machte gleich klar "Podszus" mit "S" und "Z".
Dann kam der entscheidende Augenblick:
Pastor Podszus trat vor und wurde entpflichtet und er erhielt den Segen. Ab diesem Augenblick ist er Pastor i.R.

Lesungen und Fürbitten wurden von Ehrenamtlichen und Pastor Röser-Israel vorgetragen.
Nach 90 Minuten endete der Gottesdienst und Petra Woscholski führte durch die lange Liste der Grußredner aus Kirche, Politik, Schule und Gemeinde.
Währenddessen wurde Getränke verteilt, da die Sonne doch schon ihre Kraft entfaltete.
Teamer aus Duingen dankten Pastor Podszus und wünschten ihm alles Gute. Die Coppengräver Konfirmanden hatten ein Geschenk vorbereitet, welches Petra Woscholski übergab. Die Schulleiterin Frau Andreas hatte Kinder vom KinderBibelTag mitgebracht und Pastor Podszus spielte noch einmal das Lied: "Vom Anfang bis zum Ende", welches mit Bewegung der Arme begleitet wird. Die Zuschauer machten ebenfalls mit.
Gegen 17 Uhr endete eine lange und heiße Verabschiedung. Viele haben trotz Sonne bis zum Ende durchgehalten.

Dann begann für einige Helfer noch die Abbauphase und die Nachbereitungen, die für einige erst am Sonntag endeten. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer am Himmelfahrtstag und diejenigen, die teilweise schon Monate vorher mit den Planungen begannen und im Einzelfall über 80 Stunden Vorbereitungszeit investierten, wäre ein solche gelungene Veranstaltung nicht möglich gewesen.
Vielen Dank allen Helfern!

Wenn Sie Spaß an abwechslungsreichen Aufgaben haben, gern in einem kreativen Team arbeiten und auch ehrenamtlich tätig sein wollen, sind sie herzlich bei uns willkommen.
Kontakt: Petra Woscholski 05185-957078
zu den Fotos

Franzi 59

Eingang: 24.05.2020, Veröffentlicht: 24.05.2020

Franzi 59
Grafik: Pfeffer / GEP
Grafik: Pfeffer / GEP


Der Heilige Geist...


...transportiert etwas von Gott zum Menschen: Leidenschaft, Sehnsucht, spirituelle Energie, Glaubenskraft. Im Geist ist Gott unter den Menschen gegenwärtig. Im Geist erfindet Gott sich neu, macht Gott sich klein, um bei den Menschen sein zu können.
Christian Feldmann


Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski



Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!


Franzi Aktionsliste

Einladung zum ökumenischen Pfingstgottesdienst an der Köhlerhütte

Eingang: 23.05.2020, Veröffentlicht: 23.05.2020

Einladung zum ökumenischen Pfingstgottesdienst an der Köhlerhütte
Die katholische Kirche "Guter Hirt" und die ev. Kirchengemeinde Coppengrave laden zu unserem Freiluftgottesdienst am Pfingstmontag herzlich ein Der Gottesdienst findet an der Köhlerhütte im Wald statt.
Die bisherige Wettervorhersage prognostiziert schönes Wetter. Die hohen Bäume werden ausreichend Schatten spenden.
Pastorin Anne-Christin Ladwig wird ihren ersten Gottesdienst in unserer Kirchengemeinde halten. Nutzen Sie die Gelegenheit Pastorin Ladwig kennenzulernen.

Ort: Köhlerhütte in Coppengrave

Zeit: Pfingstmontag 1. Juni um 11 Uhr



Freuen sie sich auf einen interessanten Gottesdienst.

Den Weg zur Köhlerhütte entnehmen sie bitte der Anfahrtskizze
zu den Fotos

Einladung zum Pfingstsonntagsgottesdienst im Kleingarten in Duingen

Eingang: 23.05.2020, Veröffentlicht: 23.05.2020

Einladung zum Pfingstsonntagsgottesdienst im Kleingarten in Duingen
Die Kirchengemeinde Duingen lädt herzlich zum traditionellen Freiluftgottesdienst am Pfingstsonntag ein:

Ort: Kleingartenverein in Duingen

Zeit: Pfingstsonntag 31. Mai um 11 Uhr

zu den Fotos

Franzi 58

Eingang: 23.05.2020, Veröffentlicht: 23.05.2020

Franzi 58
Grafik: N. Schwarz, GemeindebriefDruckerei.de
Grafik: N. Schwarz, ©GemeindebriefDruckerei.de

Wohlzutun
und mitzuteilen
vergesset nicht,
denn solche Opfer
gefallen Gott wohl.
Hebräer 13,16


Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski



Franzi Aktionsliste

Franzi 57

Eingang: 22.05.2020, Veröffentlicht: 22.05.2020

Franzi 57
Cartoon: Waghubinger/ GEP
Cartoon: Waghubinger/ GEP



Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski


Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!

Franzi Aktionsliste

Franzi 56

Eingang: 21.05.2020, Veröffentlicht: 21.05.2020

Franzi 56
Bild:GEP
Bild: GEP

Heute ein Zitat von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)(EKD-Ratsvorsitzener)
Himmelfahrt Jesu ? das heißt, dass Jesus den Himmel öffnet, dass Jesus die Erfahrung des Himmels für uns öffnet. Jesus war in Fleisch und Blut unter den Menschen. Nun ? das sagt die Himmelfahrtsgeschichte ? ist sein Leib nicht mehr sichtbar vor unseren Augen, aber Jesus ist da, und wir können ihn mit unsren Herzen sehen, wir können sehen, wie er den Himmel öffnet.

Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski


Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!

Franzi Aktionsliste

Pastorin Anne-Christin Ladwig zu Gast in der St. Franziskuskirche

Eingang: 20.05.2020, Veröffentlicht: 20.05.2020

Pastorin Anne-Christin Ladwig zu Gast in der St. Franziskuskirche
Pastorin Anne-Christin Ladwig war zu Gast in der St. Franziskuskirche. Anlass war die Vorbereitung des ökumenischen Pfingstgottesdienstes am Pfingsmontag an der Köhlerhütte.
Pastorin Ladwig wird mit der Entpflichtung von Pastor Podszus am Himmelfahrtstag Pastor Dr. Meisiek unterstützen und an den Kirchenvorstandssitzungen teilnehmen.
Ihren ersten Gottesdienst in der Kirchengemeinde Coppengrave wird sie am Pfingstmontag an der Köhlerhütte halten. Der ökumenische Gottesdienst wird - wie jeden Pfingstmontag - zusammen mit der katholischen Kirche Guter Hirt aus Duingen veranstaltet.
Aus den Vorbereitungsbesprechungen können sie sich auf einen interessanten ökumenischen Gottesdienst freuen.
Freuen Sie sich darauf Pastorin Ladwig kennenzulernen, die auch Feuerwehrfrau ist.
zu den Fotos

Franzi 55

Eingang: 20.05.2020, Veröffentlicht: 20.05.2020

Franzi 55
Karrikatur: Plaßmann /GEP GEP
Karrikatur: Plaßmann /GEP



Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski


Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!

Franzi Aktionsliste

Hoffnungsbrief Nr. 9

Eingang: 19.05.2020, Veröffentlicht: 19.05.2020

Hoffnungsbrief Nr. 9
Foto:Ladwig


Liebe Gemeinde,

früh am Morgen ist es in meinem Heimatdorf Sehlde so still, dass die Rehe bis an meinen Garten herankommen. Ein friedli-
cher Anblick ist das, wie sie da stehen und äsen und nur ab und zu den Kopf heben, um zu meinem Haus herüber zu schauen.
Ich liebe diese Stille am Morgen. Kein Telefonklingeln, kein Stimmengewirr. Niemand, der etwas von mir will oder auf die Schnelle noch eine Frage hat. Ich brauche diesen ruhigen Tagesbeginn, um nach dem Schlaf wieder in mir anzukommen.

Ob es im Himmel wohl jemals so still ist? Ob Gott auch solche Momente der Ruhe genießt? Ich kann es mir nicht vorstellen. Irgendwo auf der Welt wird immer jemand sein, der seine Gedanken im Gebet zu ihm hinauf schickt und darauf vertraut, dass Gott hört. Immer wird da irgendwo eine sein, die Gott ihre Not vor die Füße wirft und ihm ihre Sehnsucht ans Herz legt. Und Gott? Gott hört. Er hört jede einzelne Stimme aus diesem großen Chor an Stimmen, der tagtäglich, Stunde um Stunde, Minute um Minute, zum Himmel klingt.

Exaudi-so heißt dieser Sonntag. Exaudi: Höre! Höre meine Stimme, Gott, wenn ich zu dir rufe (Psalm 27,7). Es ist für uns mit unserem beschränkten Hörvermögen und unserer noch beschränkteren Auffassungsgabe schwer vorstellbar, wie das funktionieren kann. Und viele Menschen verzichten dann auch ganz darauf, zu Gott zu beten, weil sie sich sicher sind, dass er sie ohnehin nicht hört.

Vielleicht liegt ein Teil unseres menschlichen Problems mit dieser Frage aber auch daran, dass wir “hören” oft mit “erhören” gleichsetzen.; “erhören” im Sinne von “erfüllen”. Sicher ist: nicht jedes Gebet wird so erhört, dass sich das Gebetsanliegen erfüllt. Das habe ich selbst oft genug erfahren, und ich weiß, wie weh das tut: wenn man um Heilung bittet und der geliebte Mensch stirbt trotzdem. Wenn man um Frieden bittet und den Streit und den Unfrieden nicht mal von der eigenen Familie fernhalten kann.

Aber auch wenn sich meine Hoffnungen nicht alle erfüllen, bin ich mir sicher: Gott hört meine Gebete. Er weiß , was mich bewegt, kennt meine Gedanken, bevor ich sie zu Ende gedacht habe. Er versteht mich-tiefer und bedingungsloser als ein anderer Mensch das jemals könnte. Ja: er mutet mir mein Leben zu, und zu diesem Leben gehören auch die Erfahrungen, die mich an meine Grenzen bringen und darüber hinaus.
Aber er gibt mir auch die Kraft, weiterzuleben nach enttäuschten Hoffnungen, und deshalb bleibe ich im Gespräch mit ihm. Und Gott? Gott hört, und manchmal, wenn es ganz still um mich ist, kann ich seine Antwort in mir spüren.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit-Pastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Neuer Gottesdienstplan

Eingang: 19.05.2020, Veröffentlicht: 19.05.2020

Neuer Gottesdienstplan
Nachdem Gottesdienst wieder erlaubt sind, hier der aktualisierte Gottesdienstplan.

Bitte beachten Sie, dass es kurzfristig zu Änderungen kommen kann.

Franzi 54

Eingang: 19.05.2020, Veröffentlicht: 19.05.2020

Franzi 54
Foto: Lehmann /GEP
Foto: Lehmann /GEP

Im Mai


Nun blüht wieder auf,
was schlummerte
und über das,
was brach lag,
legt sich
ein Schimmer aus Licht.

Ich wünsche dir,
dass das Leben
sich breitmacht
in dir.

Dass zu blühen beginnt,
was in dir ruht
und deine Tage
sich färben mit Freude.
Tina Willms


Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski


Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!

Franzi Aktionsliste

Franzi 53

Eingang: 18.05.2020, Veröffentlicht: 18.05.2020

Franzi 53
Grafik: Pfeffer /GEP
Grafik: Pfeffer /GEP

Himmelfahrts-Psalm


Jesus Christus, Du bist in den Himmel aufgefahren.
Du bist nicht weg, sondern Du bist da.
Nicht überall und nirgendwo bist Du.
Du bist bei Gott, unserem himmlischen Vater.
Und Du bist bei allen, die an Dich glauben.
Überall können wir zu Dir beten.
Du bist bei mir mit meinen Freuden und Sorgen.
Gleichzeitig bist Du bei meiner Nachbarin.
HERR Jesus, Du hast uns den Himmel aufgeschlossen.
Wir haben einen Heimathafen für unsere Lebensfahrt.
Reinhard Ellsel


Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski


Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!

Franzi Aktionsliste

Gottesdienst Premiere in Coronazeiten in der St. Franziskuskirche

Eingang: 17.05.2020, Veröffentlicht: 17.05.2020

Gottesdienst Premiere in Coronazeiten in der St. Franziskuskirche
Der erste Gottesdienst in der St.Franziskuskirche wurde von Petra Woscholski gehalten.
Über 20 Besucher kamen in den Gottesdienst. Da Lieder nicht gesungen werden durften, wurden die Texte gesprochen. Der Ablauf und die Texte wurden per Beamer projiziert, da Gesangbücher nicht benutzt werden durften.

Die vorher erarbeiteten Verfahren zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln konnten gut umgesetzt werden. Paare konnten zusammensitzen. Die Premiere hat funktioniert und ist für die weiteren Gottesdienste die Grundlage. Eine Erkenntnis war, dass der Liturg mit Headset ausgestattet wird, da der Mundschutz den Schall deutlich dämpft. Besuchslisten wurden geführt, um im Falle einer Ansteckung die Besucher kontaktieren zu können. Nach 4 Wochen oder beim nächsten Gottesdienst werden die Listen aus Datenschutzgründen vernichtet.
zu den Fotos

Franzi 52

Eingang: 17.05.2020, Veröffentlicht: 17.05.2020

Franzi 52
Grafik Lotz / GEP
Grafik Lotz / GEP


Heute ein Zitat von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strom (EKD-Ratsvorsitzener)
Es ist wunderbar, sein Leben im Horizont des Himmels zu leben und zu wissen, dass alle Ungerechtigkeit, aller Unfriede nicht das letzte Wort haben werden.

Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski


Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!

Franzi Aktionsliste

Freiluftgottesdienst Himmelfahrt am Humboldtsee

Eingang: 16.05.2020, Veröffentlicht: 16.05.2020

Freiluftgottesdienst Himmelfahrt am Humboldtsee
Wir laden zu unserem Freiluftgottesdienst am Himmelfahrtstag ein. Wir sind zu Gast im Campingpark am Humboldtsee.
In diesem Gottesdienst wird unser Pastor Lothar Podzsus in einem feierlichen Gottesdienst von Superintendentin Katharina Henking entpflichtet und in den Ruhestand entlassen.
Zu dieser besonderen Feier laden wir Sie herzlich ein.

Himmelfahrt 21. Mai um 14 Uhr

Campingpark am Humboldtsee




Bitte beachten Sie zu Ihrem Schutz die Hygiene- und Abstandsregeln.
zu den Fotos

Vakanzzeitregelung

Eingang: 16.05.2020, Veröffentlicht: 16.05.2020

Vakanzzeitregelung

Vakanzzeitregelungen


In der ab 1.Juni 2020 beginnenden Vakanzzeit in der Kirchengemeinde Coppengrave und der Kirchengemeinde Duingen ergibt sich folgende Regelung:
- Der Regionalbischof hat Frau Pastorin Anne-Christin Ladwig, die im Kirchenkreis als Springerpastorin tätig ist, mit der offiziellen Vakanzvertretung beauftragt.
- Die pastoralen Dienste werden von Pastor Dr. Meisiek und Pastorin Ladwig in Absprache unter den beiden Kollegen aufgeteilt.
- Den Konfirmandenunterricht wird Pastor Lars Röser-Israel übernehmen.

Vielen Dank an allen drei Pastoren und allen Ehrenamtlichen, die in der Vakanzzeit unsere Gemeinden tatkräftig unterstützen.

Franzi 51

Eingang: 16.05.2020, Veröffentlicht: 16.05.2020

Franzi 51
Foto: Erwin Wodicka / GEP
Foto: Erwin Wodicka / GEP


Heute ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer:
Optimismus ist in seinem Wesen keine Ansicht über die gegenwärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung, wo andere resignieren.

Bleiben Sie behütet und gesund
Petra Woscholski


Die Grafik ist durch die Kirchengemeinde Coppengrave lizensiert. Diese Grafik darf ohne Lizenz der GEP nicht kopiert oder veröffentlicht werden!

Franzi Aktionsliste

Wir laden wieder zu Gottediensten ein

Eingang: 15.05.2020, Veröffentlicht: 15.05.2020

Wir laden wieder zu Gottediensten ein
Wir laden wieder zu Gottediensten ein.

17. Mai um 11 Uhr

Ort: St. Franziskuskirche Coppengrave



Bitte beachten Sie, dass die Hygiene- und Abstandsregeln zu Ihrem Schutz eingehalten werden müssen.
Bringen Sie bitte Ihren Nasen-/Mundschutz mit.

Anfang der Seite