Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
Capellenhagen Coppengrave Duingen Fölziehausen Weenzen

Franzi 14

Eingang: 08.04.2020, Veröffentlicht: 09.04.2020

Franzi 14
Grafik: Waghubinger

Grafik: Waghubinger, GEP


Noch drei Tage bis Ostern!


Die biblischen Ostertexte von Palmsonntag bis Ostermontag berichten davon, was Menschen rund um die Ereignisse von Jesu Sterben, Tod und Auferstehung erlebt haben: von Verzweiflung und tiefster Trauer bis hin zu einer überwältigenden Freude und tiefen Gewissheit, dass Jesus lebt und den Tod überwunden hat. Wir werden hineingenommen in ihre Welt und es wird eindrücklich, erzählt wie sich diese durch die Auferstehung Jesu ganz plötzlich verändert. Unerwartet werden sie von der Osterfreude überrascht, als sie erkennen: Derselbe Jesus, der eben noch tot am Kreuz hing, ist auferstanden!

Hier eine Übersicht über die Ereignisse, wie die Evangelien sie berichten:

Sonntag (Palmsonntag)
Einzug in Jerusalem: Jesus reitet auf einem jungen Esel und wird wie ein König begrüßt (Markus 11,1-11).
Montag
Tempelreinigung - Jesus vertreibt die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel (Markus 11,15-19).
Dienstag
Jesus lehrt im Tempel (Markus 12-13).
Mittwoch
Salbung in Betanien (Markus 14,3-9). Judas kommt mit den führenden Priestern überein, Jesus zu verraten (Markus 14,10-11).
Donnerstag (Gründonnerstag)
Das letzte Abendmahl mit den zwölf Aposteln im Obergeschoss eines Hauses in Jerusalem. Danach nimmt Jesus die Jünger mit in den Garten Getsemani, um zu beten. Jesus wird verhaftet, nachdem Judas ihn mit einem Kuss verraten hat (Matthäus 26,17-56).
Freitag (Karfreitag)
Jesus wird vor führenden Priester gebracht (Matthäus 26,57-68), danach vor den Hohen Rat, das oberste Gericht der Juden. Anschließend wird er Pontius Pilatus vorgeführt, der ihn zu Herodes zu einem Verhör schickt (Lukas 23,1-12). Pilatus fällt das Todesurteil. Jesus wird nach Golgota gebracht und gekreuzigt (Markus 15,21-41). Nach seinem Tod wird der Leichnam vom Kreuz abgenommen und im Grab des Josef von Arimathäa, eines reichen Juden, beigesetzt (Markus 15,42-47).
Sonntag (Ostersonntag)
Jüngerinnen von Jesus, die den Leichnam salben wollen, finden sein Grab leer vor und erfahren als Erste von der Auferstehung (vgl. Lukas 24,1-12). Die Jünger, denen sie von ihrem Erlebnis berichten, schenken ihnen keinen Glauben. Doch dann begegnen zwei von ihnen auf dem Weg zum nahe gelegenen Emmaus selbst dem auferstandenen Herrn (Lukas 24,13-35). In den folgenden Tagen begegnen auch die anderen Jünger dem Auferstandenen.


Bleiben Sie behütet
Petra Woscholski

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Franzi 13

Eingang: 07.04.2020, Veröffentlicht: 08.04.2020

Franzi 13
Hallo an alle,

Franzi sitzt hier jetzt schon seit 12 Tagen allein auf der Wiese.
Er sagt, es ginge ihm ja eigentlich gut.
Aber irgendwie hätte er hin und wieder doch gerne mal Besuch.
Vielleicht hat ja jemand Lust einen Besucher für Franzi zu gestalten und ein Bild von ihm per Mail an info@kirche-coppengrave.de zu schicken oder ein Bild in den Briefkasten (Petra Woscholski, Ringstr. 6, Coppengrave) zu werfen. Dann könnten wir vielleicht einen Besuch für Franzi arrangieren.

Bin mal gespannt, was Ihnen/euch einfällt... :-)

Ich wünsche allen einen schönen Tag
Bleiben Sie behütet
Petra Woscholski

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Franzi 12

Eingang: 06.04.2020, Veröffentlicht: 07.04.2020

Franzi 12
Bild von Petra Woscholski

Bild von Petra Woscholski



Der Türmer
Zum Sehen geboren,
Zum Schauen bestellt,
Dem Turme geschworen
Gefällt mir die Welt.

Ich blick in die Ferne,
Ich seh in der Näh,
Den Mond und die Sterne,
Den Wald und das Reh.

So seh ich in allen Bild
Die ewige Zier
Und wie mir's gefallen
Gefall ich auch mir.

Ihr glücklichen Augen,
Was je ihr gesehn,
Es sei wie es wolle,
Es war doch so schön!

Aus Faust 2. Teil, 5. Akt (Entstehungsjahr 1832)


Dieses Gedicht stammt von Goethe.
Ein Türmer war jemand,
der die Aufgabe hatte zu beobachten,
ob sich Feinde oder Gefahren näherten.
Goethe selbst war ein Augenmensch,
der gerne die Natur beobachtete.
Obwohl ein Türmer recht isoliert lebte,
sah Goethe ihn als bevorzugt an,
weil er zum Schauen bestellt war.
Goethe selbst war ein Augenmensch,
der gerne die Natur beobachtete.

Vielleicht tun wir es heute einmal Goethe gleich und genießen Gottes wunderbare Schöpfung denn:

Der Frühling ist da!


Bleiben Sie behütet
Petra Woscholski

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Aktion Franzi 11

Eingang: 05.04.2020, Veröffentlicht: 06.04.2020

Aktion Franzi 11
Bild von Nicole Engelmann

Bilder von Nicole Engelmann



Kennen sie das?
Mir sind ein paar Steine vom Herzen gefallen?
Gerade in dieser schwierigen Zeit fällt es schwer,
den Optimismus zu behalten und aus nichts viel zu machen.
Besonders positive Gedanken.

Aber oft kann etwas, einem ein Lächeln auf die Lippen zaubern,
denn, wenn es einem selber gut tut, dann vielleicht jemand anderem auch?
Wir sollen zu Hause bleiben, keine oder kaum Kontakte haben,
das fällt mir nicht leicht, aber wir können es nicht ändern
und wir wollen ja auch, dass sich die Zeiten wieder ändern.

Gehen sie spazieren und probieren sie es aus.
Nehmen sie sich sozusagen eine Handvoll unbedeutender Steine und versuchen sie es:…
wenn man es gelegt hat, dann ist man selber stolz auf sich,
strahlt nicht nur innerlich, sondern vor allem kann man seine Freude teilen,
denn wenn der nächste kommt und vielleicht missmutig auf dem Boden schaut und denkt:
“Oh, was ist denn das?” Dann hat sich die Mühe gelohnt.

In diesem Sinne: Bleiben sie zu Hause und bleiben sie gesund.

Nicole Engelmann aus Coppengrave


Vielen Dank an Nicole Engelmann für diesen schönen Beitrag.



Bleiben Sie behütet
Petra Woscholski

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Aktion Franzi 10

Eingang: 04.04.2020, Veröffentlicht: 05.04.2020

Aktion Franzi 10
Bild von Lukas Broekelmann

Bild gezeichnet von Lukas Broekelmann




Mit diesen beiden Regenbogenbildern,als Zeichnung und als Straßenmalerei
grüßt uns Lukas Broekelmann aus Capellenhagen. Sie sollen uns Mut machen.

Der Regenbogen ist ein wunderbares Zeichen der Liebe Gottes zu uns.
Da heißt es im 1.Buch Mose 9,13:

"Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt,
der soll ein Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde"


Bereits in alter Zeit wurde den Regenbogenfarben, folgende Deutung zugeordnet:

- Rot, die Farbe der Liebe, Gott liebt Dich!
- Orange, die Farbe der Hoffnung. Du darfst immer Hoffnung haben!
- Gelb, die Farbe der Ewigkeit. Durch Jesus haben wir eine Zukunft!
- Grün, die Farbe des Wachstums. Gott sorgt für Dich!
- Hellblau, die Farbe der Wahrheit. Gottes Wort ist die Wahrheit!
- Indigo (Dunkelblau), die Farbe der Treue. Gott steht zu seinem Bund!
- Violett, die Farbe der Buße und Versöhnung. Gott vergibt Deine Schuld.


Herzlichen Dank Lukas für deine schönen Bilder.

Bleiben Sie behütet
Petra Woscholski

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Ablauf Sonntagsgebet am 05.04.2020

Eingang: 04.04.2020, Veröffentlicht: 04.04.2020

Ablauf Sonntagsgebet am 05.04.2020
Bild: N.Schwarz © GemeindebriefDruckerei.de


10.55 ­11.00 Uhr Glockengeläut


vor Beginn Kerze anzünde --- Stille ---

Gott, ich bin hier (wir sind hier) allein -und doch durch
deinen Geist mit allen verbunden
Und so feiere ich, so feiern wir dieses Sonntagsgebet:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes

Lied: EG 444 Die güldene Sonne... Strophen 1 - 5
Morgengebet EG 816

Herr unser Gott, wir danken die für die Ruhe der Nacht
und für das Licht dieses neuen Tages.
Lass uns bereit sein, dir zu dienen.
Lass uns wach sein für dein Gebot.
Sei mit uns in allen Stunden des Tages. Amen.

Lesung aus Psalm 34 (Neue Genfer Übersetzung)
Kommt, wir verkünden gemeinsam, wie groß der Herr
ist!
Lasst uns miteinander seinen Namen rühmen! Als es mir
schlecht ging, rief ich zum Herrn. Er hörte mich und
befreite mich aus aller Not. Der Engel des Herrn lässt
sich bei denen nieder, die in Ehrfurcht vor Gott leben, er
umgibt sie mit seinem Schutz und rettet sie. Erfahrtes
selbst und seht mit eigenenAugen, dass der Herr gütig
ist! Glücklich zu preisen ist, wer bei ihm Zuflucht sucht.
Amen.

Das Glaubensbekenntnis (EG 604)
Lied: EG 407,1 - 3: Stern auf den ich schaue...
Andachtsimpuls lesen
Lied: EG 595,1 - 3 Fürchte dich nicht...
Fürbitte + Vater unser(gegen 11.30 Uhr)

Trinitarischer Segen:

Es segne und behüte uns Gott der Allmächtige und
Barmherzige, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

Andachtsimpuls nach einer Meditation von Doris Joachim

Engel.­--- Sie lagern um uns herum.
Sie breiten ihre Flügel aus oder ihre Arme - je nach dem.
Sie schützen nicht vor dem Virus. Aber vor der Angst.
Das können sie: - Uns die Angst nehmen.
Und die Panik vor dem, was uns beunruhigt.
Engel wiegen uns nicht in falscher Sicherheit.
Aber sie können die verängstigte Seele wiegen.
In ihren Armen oder Flügeln - je nach dem.
Im Moment reicht ein Engel nicht.
Da brauchen wir schon ein paar mehr.
Die Fülle der himmlischen Heerscharen,
wie damals - als Jesus geboren wurde - da waren sie alle da.
Die Engel. - Und sie haben gesagt: Fürchtet euch nicht.
Denn sie fürchteten sich - also die Hirten.
Und wir fürchten uns auch.
Vor dem, was plötzlich kommen könnte.
Oder was schon da ist.
Wir fürchten uns vor der Ungewissheit und vor dem,
was uns den Boden unter den Füßen wegzureißen droht.
Damals haben die Engel eine große Freude verkündet,
die allem Volk widerfahren soll.
Nämlich, dass der Heiland geboren sei.
Das klingt wie von einem anderen Stern.
"Große Freude."
Aber wieso sollte das nicht auch heute gelten?
Ist Gott etwa nicht da, nur weil das Virus da ist?
Fürchtet euch nicht.
Das will ich auch jetzt hören.
Daran halte ich mich fest.
Mitten in der Angst - Freude.
Mitten in der Angst - ein Lächeln.
Mitten in der Angst - helfende Menschen.
Mitten in der Angst - Solidarität unter uns.
Das gibt es ja alles. Trotz Corona. Mancherorts auch gerade
wegen Corona. Mitten in der Angst, mitten in der Sorge -
die Engel. Sie schützen nicht vor dem Virus
so ist das halt.
Aber es sind die himmlischen Wesen, die uns Bodenhaftung
geben können. Ich will meine Augen öffnen und die Engel
sehen. Oder hören. Oder spüren.
In mir, hinter mir, neben mir. Auch in den Menschen, denen
ich begegne.
Jetzt halt etwas mehr auf Abstand oder am Telefon.
So geht es auch. Gottes Engel lagern um uns her und helfen
uns heraus. Das glaube ich gewiss. Amen.

Lied: 171,1 - 3 Bewahre uns Gott...

Kerze auspusten


Einen gesegneten Sonntag wünscht
Ihre Lektorin Petra Woscholski

4. Video von Pastor Podszus

Eingang: 04.04.2020, Veröffentlicht: 04.04.2020

4. Video von Pastor Podszus
Die Orgel wird von Gudrun Bosman gespielt

Aktion Franzi 9

Eingang: 03.04.2020, Veröffentlicht: 04.04.2020

Aktion Franzi 9
Grafik von Waghubinger

Grafik von Waghubinger, GEP.



Grüne Ostereier

Der 1. April ist vorbei, aber Lachen ist gesund.

Bleiben Sie behütet
Petra Woscholski

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Aktion Franzi 8

Eingang: 02.04.2020, Veröffentlicht: 03.04.2020

Aktion Franzi 8
Transparent in Coppengrave


Ein lieber Gruß aus Coppengrave

Wir leben in einer Ausnahmesituation und viele von uns sind zur Zeit zu Hause.
Was macht man mit der Zeit die man plötzlich hat?
Gemeinschaft ist in gewohnter Form nicht möglich.

Eine besonders schöne Idee, wie ich finde, hat Familie Becker aus Coppengrave umgesetzt.
Sie hat wie oben zu sehen dieses Transparent gestaltet. Es steht in ihrem Vorgarten. Jeder Vorbeikommende liest die Worte: "Wir bleiben zu Hause. Bleibt gesund. Alles Gute"
Ich habe es bei meinem Spaziergang gesehen und mich sehr darüber gefreut.
Ich habe nachgefragt, was sie dazu bewegt hat und mir wurde folgendes berichtet:

"Uns haben zwei Dinge dazu bewegt. Ersteinmal, dass es allen, die es sehen ein Lächeln ins Gesicht zaubern soll und hilft durchzuhalten. Dass wir an alle denken, die wir nicht sehen können. Das zweite war, mit unserer Tochter Amelie gemeinsam die Zeit sinnvoll auszufüllen."

Ein schönes Gefühl von Gemeinschaft, wenn man erleben darf, dass andere an einen denken.
Liebe Familie Becker herzlichen Dank für diese schöne Aktion!

Bleiben Sie behütet
Petra Woscholski

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Aktion Franzi 7

Eingang: 01.04.2020, Veröffentlicht: 02.04.2020

Aktion Franzi 7

Seht welch ein Mensch!
Gebet zu Johannes 19,5 in Zeiten des Coronavirus

Seht, welch ein Mensch!

Über dich, Christus, hat man das gesagt.
Als du da gestanden bist.
Zum Tode verurteilt.
Mit Dornenkrone auf dem Kopf.
Wehrlos. Verspottet. Geschlagen.

Seht, welch ein Mensch!

Manchmal, da wünschte ich,
du wärest mächtiger.
Allmächtig gegen das Virus, gegen die Kriege,
gegen den Egoismus.
So bist du nicht.
Du stellst dich nicht über uns.
Du stehst neben uns.

Seht, welch ein Mensch!

Ich sehe dich. Und fühl mich nah.
Ich weiß nicht, wie das kommt.
Mehr Gefühl als Gedanke.
Eine Rührung, die tröstet.
Und stärkt. Und in Bewegung bringt.
Die verbinden kann - trotz Abstandsregeln.

Seht, welch ein Mensch!
Seht, welch ein Gott!


Du bist uns nah, du Mensch, du Gott.
Du bist bei jedem Menschenkind.
Auf den Intensivstationen, in Italien, in Spanien, bei uns.
In einsamen Wohnungen.
Auf der Straße bei Menschen ohne Hoffnung.
Bei allen, die in Angst sind und in Sorge.Bring ihnen die Liebe mit.
Und Menschen, die sie stärken:
Die die Kranken pflegen.
Die uns mit Lebensmitteln versorgen.
Die nach Medikamenten forschen.
Die uns regieren und Lösungen suchen.
Die Zuversicht verbreiten.
Und so viele andere, die sich einsetzen.
Erschöpft und doch voller Kraft.

Seht welche Menschen!

Bleib du bei ihnen.
Bleib du bei uns, du Mensch, du Gott.
Berühre und bewege uns.
Damit wir mutig durch diese Zeit kommen.

Quelle: Doris Joachim, Referentin für Gottesdienst

Hoffnungsbrief Nr 2

Eingang: 01.04.2020, Veröffentlicht: 01.04.2020

Hoffnungsbrief Nr 2
Newsletter von Pastor Podsus:

Liebe Gemeinde,

"Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. Ich habe mich müde geschrien, mein Hals ist heiser. Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott." (Psalm 69,2)
Mit diesen Worten beginnt der Psalm für diese Woche.

Und es ist wie so oft: Die Beter der Psalmen haben Erfahrungen gemacht, die auch wir immer wieder machen müssen: Erfahrungen des Leidens, der Schmerzen und der Einsamkeit.
Viele von uns erleben dies zurzeit ganz besonders. Alte, kranke und einsame Menschen, die nicht besucht werden dürfen, um sie zu schützen - wann hat es das jemals gegeben...

Auch Jesus ging den Weg in die Einsamkeit des Leidens. Er ging den Weg ans Kreuz. Er nahm die Sünden und Leiden dieser Welt auf sich. Auch Jesus erlebte ähnlich wie der Psalmbeter Gott als fernen und verborgenen Gott:
"Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen..."

Wie Jesus dürfen auch wir im Gebet zu dem Gott hinfliehen, der uns scheinbar verlassen hat. Wir dürfen erfahren, dass er uns gerade im Leiden unendlich nahe ist. Er ist kein Gott, der sich das alles von oben her aus weiter Ferne anschaut. In Jesus tritt er an unsere Seite, auch an unser Krankenbett, und gibt uns zu verstehen: Du bist nicht allein in deinem Leid. Du bist nicht
allein in deiner Not. Du bist nicht allein mit deiner Schuld und allem, was dich belastet und beschwert.

Auch wenn wir am Karfreitag nicht in die Kirche gehen können, so dürfen wir dennoch mit dem Liederdichter Paul Gerhardt singen und beten:
Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir,
wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür;
wenn mir am allerbängsten wird um das Herze sein,
so reiß mich aus den Ängsten kraft deiner Angst und Pein.


In herzlicher Verbundenheit
Ihr Pastor
Lothar Podszus
zu den Fotos

Aktion Franzi 6

Eingang: 31.03.2020, Veröffentlicht: 01.04.2020

Aktion Franzi 6
Grafik: GEP, Foto: Lehmann

Grafik: GEP, Foto: Lehmann



April, April
Heute ist der 1. April, oft werden zum 1. April Streiche gespielt. Als Kinder haben wir an Türen geklingelt.
Rufen Sie einfach einen lieben Menschen, den Sie schon lange nicht mehr gesprochen haben, an. Dies ist auch eine Art "(Telefon-)Klingelstreich".

Bleiben Sie behütet
Petra Woscholski

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Aktion Franzi 5

Eingang: 30.03.2020, Veröffentlicht: 31.03.2020

Aktion Franzi 5
Grafik: Lotz

Foto: Lotz



Wussten sie schon?

Heute möchte ich vom Osterhasen erzählen.
Es gibt sie in vielen Variationen zur Dekoration unserer Wohnräume und Gärten.. Und natürlich die niedlichen Plüschhasen und ganz wichtig die leckeren Schokoladenhasen.
Der Osterhase ist als Symbol für Ostern nicht mehr wegzudenken. Sobald man ihn in den Geschäften entdeckt, weiß man, dass Osterfest nicht mehr fern ist. Kindern wird erzählt, dass er Ostereier bringt, die er dann versteckt.
Das ist alles wohl bekannt. Aber wussten sie, dass er neben dieser volkstümlichen auch eine christliche Bedeutung hat?
Das Symbol des Hasen stammt aus der Zeit der frühen Christen und findet sich auf Mosaiken, Gräbern und Tonlampen jener Zeit. In Byzanz, einer Wiege der christlichen Kirche, war der Hase das Tiersymbol für Jesus Christus. Er hat keine Augenlider und schläft mit offenen Augen. Damit ist er mit Jesus vergleichbar, der auch nicht durch den Tod entschlafen ist. In der frühen Christenheit sah man im Hasen aber auch das Sinnbild für den schwachen und ängstlichen Menschen, der gejagt wird und sich vor seinen Verfolgern in den Felsen, zu Christus und der Kirche, flüchtet.

Bleiben Sie behütet
Petra Woscholski

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3. Video von Pastor Podszus

Eingang: 30.03.2020, Veröffentlicht: 30.03.2020

3. Video von Pastor Podszus

Aktion Franzi 4

Eingang: 29.03.2020, Veröffentlicht: 30.03.2020

Aktion Franzi 4
Grafik: Lotz

Grafik: GEP.



Obwohl es schneite, ein Frühlingsgruß.

Bleiben Sie behütet
Petra Woscholski

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Tägliches Gebet

Eingang: 29.03.2020, Veröffentlicht: 29.03.2020

Tägliches Gebet

Tägliches Gebet um 18.00 Uhr



Räumliches Zusammenkommen zu Gottesdienst und Gebet ist im Augenblick nicht möglich. Dennoch können wir auch in dieser Zeit gemeinsam beten - gleichzeitig, an verschiedenen Orten. Eine Hilfe dazu ist das Läuten der Kirchenglocken. Deshalb werden die Kirchenglocken der St. Franziskuskirche ab Montag, den 30. März täglich von 18.00 Uhr bis 18.05 Uhr läuten.
Das  Läuten lädt dazu ein, persönlich ein Gebet zu sprechen und sich darin mit anderen verbunden zu wissen. Das kann zum Beispiel ein Vaterunser sein oder ein persönlich formuliertes Gebet. Weitere Anregungen gibt es im Evangelischen Gesangbuch - unter den Nummern 812 bis 952 enthält es eine Sammlung von Gebeten zum persönlichen Gebrauch. Eine Auswahl der biblischen Psalmen enthält das Gesangbuch unter den Nummern 701 bis 760.
Weiterhin läuten die Kirchenglocken zu folgenden Zeiten:
1. An jedem Samstag wird um 18.00 Uhr der Sonntag eingeläutet. Dies soll daran erinnern, dass -auch ohne öffentlichen Gottesdienst - der Sonntag als Tag des Herrn ein besonderer Tag ist, der uns an die Nähe Gottes erinnert.
2. Sonntags um 11.45 Uhr laden die Glocken zu einem gemeinsam gesprochenen Vaterunser ein, Es ist der Abschluss des Sonntagsgebetes. Ich freue mich, wenn viele Gemeindeglieder gemeinsam mit mir mit einem gemeinsamen Vaterunser abschließen. Wer möchte kann einen Segenswunsch(s. Sonntagsgebet)anschließen:

Bleiben Sie behütet
Ihre Lektorin Petra Woscholski

Ablauf Sonntagsgebet am 29. März 2020

Eingang: 29.03.2020, Veröffentlicht: 29.03.2020

Ablauf Sonntagsgebet am 29. März 2020

10.55 -11.00 Uhr Glockengeläut



Wir beginnen mit der Erinnerung: "Unsere / Meine Andacht geschieht:
"Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen."

Lied: EG 447 Lobet den Herren, Strophen 1-3+6


Morgengebet EG 816

Herr unser Gott, wir danken dir für die Ruhe der Nacht und für das Licht dieses neuen Tages.
Lass uns bereit sein, dir zu dienen.
Lass uns wach sein für dein Gebot.
Sei mit uns in allen Stunden des Tages. Amen.

Lesung Psalm 91 EG736


Das Glaubensbekenntnis (EG 604)


Lied: EG 161: Liebster Jesu, wir sind hier, 1-3


Andachtsimpuls lesen
(s.unten)

Lied: EG 369,1.3.5.7. Wer nur den lieben Gott lässt walten


Fürbitte
Vater unser (siehe Sonntagsgebet 22.03.2020)

Trinitarischer Segen:

Es segne und behüte uns Gott der Allmächtige und Barmherzige, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist

Die Gedanken sind frei ...

... wer kann sie erraten?

Sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen.
Sie fliegen vorbei, die Gedanken sind frei ...
Kennen Sie diese Zeilen?
Ich kenne sie noch aus meiner Jugendzeit.
Sie standen in der Mundorgel und ich habe sie gerne lautstark mitgesungen. Der Vers stammt aus einem Volkslied das Ende des 18. Jahrhunderts entstand und als Protestlied von Studenten gesungen wurde.
Gibt es jemanden der meine Gedanken erraten kann?
Viele sind besorgt, dass sie gläsern werden durch die Nutzung von Internet und Social Media.
Nicht ganz zu Unrecht heißt es: Das Internet vergisst nie...
Server und Social Media Plattformen speichern unsere Daten. Irgendwann wissen sie vielleicht mehr über uns, als die Menschen in unserer Nähe.
Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten...
Google? Facebook? Whatsapp? Ja, vielleicht ist das so.
Für Christen gibt es darauf noch eine andere Antwort, nämlich Gott.
"Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder."
Diese Worte stammen aus der Bibel.
Salomo betet sie als er den Tempel in Jerusalem einweiht.
Gott kennt uns in unserem tiefsten Inneren mit all unseren Problemen.
Bei Gott ist der Mensch mehr als ein Haufen Daten.
Mit Gott können wir im Gebet Verbindung aufnehmen.
All unsere Sorgen, Ängste, Wünsche und Sehnsüchte sind bei ihm sicher verwahrt.

Bleiben Sie behütet
Ihre Lektorin Petra Woscholski

Aktion Franzi 3

Eingang: 28.03.2020, Veröffentlicht: 29.03.2020

Aktion Franzi 3
Grafik: Waghubinger

Grafik von Waghubinger.



Heute einmal etwas zum Schmunzeln.

Bleiben Sie behütet
Petra Woscholski

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Hoffnungsbrief Nr 1 - NewsLetter

Eingang: 28.03.2020, Veröffentlicht: 28.03.2020

Hoffnungsbrief Nr 1 - NewsLetter
Liebe Gemeinde,

"Hoffnungsbriefe", so heißt dieser kleine Gruß Ihrer Kirchengemeinden. Er ist gedacht für alle, denen die aktuelle Notlage in besonderer Weise zu schaffen macht. Dabei denke ich besonders an ältere Menschen, die in diesen Zeiten der Krise nicht einmal besucht werden dürfen.
Ich denke aber auch an diejenigen, die sich Sorgen machen um ihre Lieben und diejenigen, die krank danieder liegen. Für sie alle ist dieser wöchentliche Gruß unserer Kirchengemeinden gedacht. Rufen Sie gerne an, wenn Sie jemanden wissen, der sich über so einen Gruß freuen würde (Tel. 05185 271). Das Verteilen in die Briefkästen übernehmen wir gerne.

Für heute dieses Gebet, das Sie - wenn Sie mögen - auch selber mitbeten können:
Barmherziger Gott, es gibt Momente, da bin ich vertieft in das, was ich tue, da vergesse ich auch in diesen Tagen das, was unsere Welt in Atem hält. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, es sieht alles aus wie immer. Dann trifft es mich umso mehr: die Sorge um die, die mir am Herzen liegen, die Frage danach, wie lange die Kontaktsperre dauern wird und was danach kommt, die Angst, die mein Herz eng macht, wenn ich Berichte und Bilder nicht nur aus Italien sehe und die neuen Zahlen, das Mitgefühl für die, die Zukunftsängste plagen und denen es viel schlechter geht als uns.
Dann werde ich still, halte dir mein Herz hin und meine Gedanken. Vertrau mich dir an, Gott. Du hast gesagt: "Fürchte dich nicht!" und "Ich bin bei euch alle Tage". Mit dir will ich durch diese Zeit gehen.
Amen

In herzlicher Verbundenheit
Ihr Pastor
Lothar Podszus
zu den Fotos

Aktion Franzi 2

Eingang: 27.03.2020, Veröffentlicht: 28.03.2020

Aktion Franzi 2

Die Gedanken sind frei ...


... wer kann sie erraten?
Sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen.
Sie fliegen vorbei, die Gedanken sind frei ...

Kennen Sie diese Zeilen?
Ich kenne sie noch aus meiner Jugendzeit.
Sie standen in der Mundorgel und ich habe sie gerne lautstark mitgesungen.
Der Vers stammt aus einem Volkslied das Ende des 18. Jahrhunderts entstand und als Protestlied von Studenten gesungen wurde.

Gibt es jemanden der meine Gedanken erraten kann?
Viele sind besorgt, dass sie gläsern werden durch die Nutzung von Internet und Social Media.
Nicht ganz zu Unrecht heißt es: Das Internet vergisst nie...
Server und Social Media Plattformen speichern unsere Daten. Irgendwann wissen sie vielleicht mehr über uns, als die Menschen in unserer Nähe.

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten...
Google? Facebook? Whatsapp? Ja, vielleicht ist das so.
Für Christen gibt es darauf noch eine andere Antwort, nämlich Gott.
"Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder."
Diese Worte stammen aus der Bibel.
Salomo betet sie als er den Tempel in Jerusalem eingeweiht.
Gott kennt uns in unserem tiefsten Inneren mit all unseren Problemen.
Bei Gott ist der Mensch mehr als ein Haufen Daten.
Mit Gott können wir im Gebet Verbindung aufnehmen.
All unsere Sorgen, Ängste, Wünsche und Sehnsüchte sind bei ihm sicher verwahrt.

Bleiben sie behütet.
Petra Woscholski

Franzi Aktionsliste

Aktion Franzi 1

Eingang: 26.03.2020, Veröffentlicht: 27.03.2020

Aktion Franzi 1

Ich wünsche Dir..


Ich wünsche dir in diesen Zeiten,
Menschen, die dich begleiten.
Ich wünsche dir Hoffnung in aller Hoffnungslosigkeit.
Ich wünsche dir Gedanken des Trostes in all dem Leid
und trotz allem immer wieder Fröhlichkeit.
Ich wünsche dir in all der Finsternis ein Licht,
dass dich wärmt und durch Dunkelheit bricht.
Ich wünsche dir Liebe die dich trägt und dir Flügel verleiht
und ganz besonders Gottes tägliches Geleit.

Denn so heißt es in einem Song von Martin und Jennifer Pepper:

"Denn der Höchste der dich trägt,
ist auch das Tiefste, dass dich hält
über den Horizont hinaus.
Du kannst nicht tiefer fallen
als in seine starke Hand.
Er hält dich bei Sturm und Wind."

Petra Woscholski

Franzi Aktionsliste

Aktion der EKD: Balkonsingen - Der Mond ist aufgegangen -

Eingang: 22.03.2020, Veröffentlicht: 22.03.2020

Aktion der EKD: Balkonsingen - Der Mond ist aufgegangen -
Eine schöne Aktion der EKD möchten wir hier empfehlen: www.ekd.de/balkonsingen.

Um 19 Uhr lädt die Evangelische Kirche alle Menschen ein, gemeinsam "Der Mond ist aufgegangen" zu singen oder zu musizieren - jeder und jede auf seinem Balkon oder im Garten. Denn Singen verbindet und tut gut.

Liedtext - Der Mond ist aufgegangen - zum mitsingen:

1. Der Mond ist aufgegangen
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

2. Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.

3. Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

4. Wir stolzen Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel.
Wir spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.

5. Gott, lass dein Heil uns schauen,
auf nichts Vergänglichs trauen,
nicht Eitelkeit uns freun;
lass uns einfältig werden
und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein.

6. Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod;
und wenn du uns genommen,
lass uns in’ Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott.

7. So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder;
kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und lass uns ruhig schlafen.
Und unsern kranken Nachbarn auch!

Text: Matthias Claudius 1779
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1790
EG 482
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Gottesdienstliches Sonntagsgebet für die kommenden Sonntage
- in den Kirchorten der Kirchengemeinden Coppengrave und zuhause! -

Eingang: 22.03.2020, Veröffentlicht: 22.03.2020

Gottesdienstliches Sonntagsgebet für die kommenden Sonntage
<br>- in den Kirchorten der Kirchengemeinden Coppengrave und zuhause! -
Gottesdienstliches Sonntagsgebet für die kommenden Sonntage
- In den Kirchorten der Kirchengemeinden Coppengrave und zuhause! -

Liebe Gemeindeglieder!
Am Sonntag werde ich zur üblichen Gottesdienstzeit von 11.00 bis 12.00 Uhr alleine in der Kirche sein und beten - für Sie und Euch alle, für die Nöte und Sorgen der Menschen in dieser Zeit und für die Anliegen unserer Welt. Ich lade Sie herzlich ein, sich zuhause am Sonntagmorgen an diesem Gebet zu beteiligen.
Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Ich freue mich, wenn Sie um 11.45 Uhr ein Vaterunser sprechen. Um diese Zeit werde auch ich in der Kirche das Sonntagsgebet mit dem Vaterunser abschließen. Schließen Sie gerne danach noch einen Segenswunsch an - zum Beispiel mit den Worten: "Es segne und behüte uns Gott der Allmächtige und Barmherzige, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist".
(Sie können auch den "Irischen Segen" sprechen, siehe unten)
2. Wer sich mehr Zeit nehmen möchte, kann vorher zwischen 11 und 12 ebenfalls eine
persönliche Andacht halten. Dies ist alleine möglich oder auch gemeinsam mit allen, die in
einer Wohnung zusammenleben.
Damit wir auch dabei miteinander verbunden sind, hier einige Anregungen. Sie entsprechen dem, was ich mir auch für unser Gebet in der Kirche vorgenommen habe. Sie können die Ideen in eigener Auswahl oder alle verwenden. (Anregungen zum Singen und ausgeführte Texte finden Sie am Schluss. Die Abkürzung "EG" steht für das Evangelische Gesangbuch, Ausgabe für Niedersachsen):

- Wir beginnen mit der Erinnerung: "Unsere / Meine Andacht geschieht im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen."
- Das Glaubensbekenntnis (EG 604) kann gesprochen werden. Es verbindet uns mit den Christen an allen Orten und zu allen Zeiten.
- Ein schönes Morgengebet steht im Gesangbuch unter der Nummer EG 816. Auch das kann gemeinsam oder von einem/r gesprochen werden
- Wie geht es mir gerade? Ein persönliches Nachdenken oder ein gemeinsamer Austausch darüber kann sinnvoll sein. Ein Moment der Stille zum Gebet für mich selbst, für uns, kann sich anschließen.
- Die Psalmen helfen uns zu beten, gerade auch wenn uns eigene Worte fehlen. Die Psalmen, die ich in der Kirche beten möchte sind folgende (Sie alle stehen auch im Gesangbuch und sind dort vielleicht leichter zu finden. Hier sind beide Nummer angegeben:)
Psalm 84 = EG 734 (das ist auch der Wochenpsalm)
Psalm 46 = EG 725
Psalm 34 = EG 718
Psalm 91 = EG 736
Psalm 23 = EG 711 (Der bekannte Psalm "Der Herr ist mein Hirte")

Eine Hilfe kann es auch sein, nachzudenken: Wofür kann ich auch in dieser Zeit dankbar sein? Sprechen Sie es leise oder laut in einem Dankgebet aus.
Halten Sie Fürbitte für alles, was uns in den Zeiten der Corona-Krise bewegt.
Wir denken an die Erkrankten, an die Sterbenden, an alle die helfen und beistehen als Ärztinnen und Ärzte, an das Pflegepersonal und alle die durch ihre Arbeit in diesen Tagen besonders gefährdet sind - vielleicht gerade, weil sie zum Wohlergehen der Menschen beitragen ...
Wir denken an die Menschen in China, in Italien, im Iran, die besonders schwer unter dem Corona-Virus zu leiden haben ...
Wir beten um ein Gelingen der medizinischen Forschung, dass Medikamente und ein Impfstoff entwickelt werden können ...
Wir beten für die, die wirtschaftlich unter den Folgen der Coronakrise zu leiden haben.
Wir beten für die, die politische Verantwortung tragen.
Halten Sie aber auch Fürbitte für die anderen Nöte in unserer Welt.
Wir denken an die Christen, die Kirchen und Gemeinden in aller Welt und an die Christen, in wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Wir bitten um Stärkung des Glaubens und darum, dass die Botschaft des Evangeliums Hoffnung und Frieden in die Welt bringt.
Wir denken an die Menschen, die in Syrien und andernorts unter Kriegen und Bürgerkrieg und Terror zu leiden haben. Wir beten darum, dass es gelingt, das Klima zu schützen.
Wir beten für die Menschen in Afrika, die unter der Heuschreckenplage zu leiden haben und für alle Hungernden.


Um 11.45 Uhr läuten die Glocken und wir beten gemeinsam das Vaterunser
Danach kann noch ein Segenswunsch gesprochen werden
---------------------------------------------------------------------------------------------------
Singen tut gut! Auch wer es sonst vielleicht selten tut - traut Euch, auch zuhause zu singen - und es hilft zum Beten, wenn die einzelnen Elemente von Liedern unetrbrochen werden. Als Vorschlag gibt es hier die Liste der LIEDER, die ich am Sonntag singen möchten:
- EG 444,1-5 Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne
- EG 597,1-4 Aus der Tiefe rufe ich zu dir
- EG 369,1.3.5.7. Wer nur den lieben Gott lässt walten
- EG 591,1-3 Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl
- EG 75,1 Ehre sei dir Christe, der du littest Not
Für einen gesprochenen Segenswunsch am Schluss gibt es folgende Möglichkeiten:

Aaronitischer Segen:
Der Herr segne uns und behüte uns.
Er lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Er erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns seinen Frieden.

Trinitarischer Segen:
Es segne und behüte uns Gott der Allmächtige und Barmherzige,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist

Irischer Segen:
Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen und dich zu schützen.
Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst, und dich aus der Schlinge zu ziehen.
Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.
So segne dich der gütige Gott.

"Atem-Segen":
Fenster öffnen, mehrmals bewusst ein- und ausatmen.
Danach sprich die Worte: "Gott spricht: Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein"

Es grüßt sie herzlich aus Coppengrave im Namen der Kirchen- und Kapellenvorstände

Petra Woscholski
Vorsitzende der Kirchengemeinde Coppengrave


Bleiben Sie behütet!


P.S.: Ein herzliches Dankeschön an das Pastorenehepaar Richter aus Gronau, die mir das Konzept freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

Wort zur aktuellen Lage von Pastor Podszus

Eingang: 17.03.2020, Veröffentlicht: 17.03.2020

Wort zur aktuellen Lage von Pastor Podszus
Liebe Gemeindeglieder,

aus aktuellem Anlass haben wir beschlossen, bis zum Sonntag nach Ostern alle Gottesdienste und Veranstaltungen ausfallen zu lassen. Dies betrifft auch den aktuellen Glaubenskurs "behütet, umsorgt und gesegnet", das geplante Tischabendmahl am Gründonnerstag, den Karfreitagsgottesdienst, die Osternacht und den Gottesdienst am Ostermontag. Bedauerlicherweise wird auch der nächste KinderBibelTag nicht stattfinden können.

Anmeldungen für Trauungen und Taufen werden zu Zeit ebenso nicht entgegengenommen. Beerdigungen finden nur noch im kleinen Kreis direkt am Grabe statt. Ebenso entfällt der Konfirmandenunterricht bis auf Weiteres. Ob die Konfirmationen stattfinden können, werden wir in Kürze entscheiden.

In seelsorgerlichen Angelegenheiten bzw. wenn Sie Rat und Hilfe brauchen dürfen Sie gerne mit mir (0172-8867809) und Pastor Dr. Meisiek (05534-1375) Kontakt aufnehmen.

Gerne verweise ich auf die Fernsehgottesdienste am Sonntagvormittag um 9:30 Uhr im ZDF, auf die Angebote bei Bibel TV und auch auf das umfangreiche geistliche Programm des ERF, über DAB plus und über das Internet zu empfangen. Laden Sie einfach die App "ERF-Plus" herunter, und Sie können den ganzen Tag ein gutes geistliches Wort und geistliche Musik auf Ihrem Handy hören. Für weitere Tipps und Ratschläge und auch für technischen Support stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung! Am 27. Und 28. Mai können Sie dort übrigens auch mich persönlich mit dem "Wort zum Tag" hören.

Ansonsten bleibt uns vor allem das Gebet, die Bitte um Bewahrung, aber auch die Fürbitte für die Kranken und Infizierten. In unser tägliches Gebet wollen wir auch diejenigen einschließen, die in den Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen aufs Äußerste gefordert sind.

Seien Sie gesegnet und bleiben Sie behütet!
Ihr Pastor Lothar Podszus
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+++EILMELDUNG+++ Alle Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen bis zum 19.4.2020 entfallen!

Eingang: 13.03.2020, Veröffentlicht: 13.03.2020

+++EILMELDUNG+++ Alle Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen bis zum 19.4.2020 entfallen!
Die Lage zum Coronavirus (SARS-CoV-2) und deren Beurteilung ändert sich täglich (teilweise sogar stündlich).
Hier der aktuelle Stand (13.03.2020 20:00):
Heute Nachmittag hat die Landeskirche die dringende Empfehlung/Weisung ausgesprochen:

Alle Gottesdienste und Veranstaltungen bis einschließlich 19. April.2020 fallen aus!


Auch die Ostergottesdienste fallen aus!
Die Gemeindemitglieder werden gebeten auf die Gottesdienste in Radio/Fernsehen auszuweichen.

KUNTERBUNT am 19. März und am 16. April entfällt
Die drei weiteren Glaubenskurse am Dienstag entfallen.
Der KinderBibelTag im April entfällt

Kirchliche Veranstaltungen im Kontext des Coronavirus (SARS-CoV-2)

Eingang: 13.03.2020, Veröffentlicht: 13.03.2020

Kirchliche Veranstaltungen im Kontext des Coronavirus (SARS-CoV-2)
Der Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich in Deutschland exponentiell aus. Da im Laufe der nächsten Monate die Mehrheit der Bevölkerung vom Virus infiziert werden wird, ist das primäre Ziel die Ausbreitung zu verzögern, um das Gesundheitssystem mit den begrenzten Intensivbetten nicht zu überlasten. Als wichtige Maßnahme sollen größere Menschenansammlungen vermieden werden. Schulschließungen werden wahrscheinlich heute(13.3.20) von der Landesregierung beschlossen werden.

In Anbetracht der aktuellen Situation haben die Kirchengemeinde Coppengrave und die Kichengemeinde Duingen festgelegt:

- Die Konfirmandenfreizeit am Wochenende 13.3.20 -15.3.2020 entfällt. Während der Konfirmandenfreizeit wäre auch der Vorstellungsgottesdienst vorbereitet worden, was jetzt nicht mehr möglich ist.
- Der Vorstellungsgottesdienst am 22.3.2020 entfällt damit auch.
- Der Konfirmandenunterricht fällt bis Ostern für alle Konfirmanden aus.

- Der Gottesdienst am 15.3.2020 in Weenzen findet statt.
- Der Glaubenskurs am 17.3.2020 findet statt.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Robert-Koch-Institutes. Prüfen Sie ihren Gesundheitszustand bevor sie an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen um sich selbst und andere nicht zu gefährden. Um das Risiko weiter zu verringern, sollten sie in öffentlichen Veranstaltungen ausreichend Abstand zu ihrem Nachbarn halten. Nutzen Sie alle Bänke in unseren Kirchen und Kapellen.

Kreise können nach Rücksprache mit den Beteiligten kurzfristig abgesagt werden.

Da die Lage und deren Beurteilung sich täglich (teilweise sogar stündlich) ändern kann, beachten Sie bitte, dass kurzfristig Terminänderungen die Folge sein können. Wir werden sie auf dieser Seite über die aktuellen Terminänderungen zeitnah informieren.

KUNTERBUNT

Eingang: 13.03.2020, Veröffentlicht: 13.03.2020

KUNTERBUNT
Es wird wieder Kunterbunt
Die Kirchengemeinde Coppengrave lädt zur Veranstaltung KUNTERBUNT in die Begegnungsstätte in Coppengrave am Do 19. März um 14:00 Uhr ein. Freuen Sie sich auf die neue kunterbunte Veranstaltung. Eingeladen ist jeder, der kommen möchte!


Die nächsten Termine sind:

19. März

16. April

jeweils 14:00 - 17:00

in der Begegnungsstätte in Coppengrave

Konfirmandenbild in Schaukasten

Eingang: 12.03.2020, Veröffentlicht: 12.03.2020

Konfirmandenbild in Schaukasten
Der Schaukasten ist mit einer Bildkollage unserer Konfirmanden in Coppengrave geschmückt.
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behütet - umsorgt - gesegnet: Mir wird nichts mangeln

Eingang: 10.03.2020, Veröffentlicht: 11.03.2020

behütet - umsorgt - gesegnet: Mir wird nichts mangeln
Im 2. Teil des Glaubenskurs über den Psalm 23 ging es um den Vers: Mir wird nichts mangeln - wofür beten wir
Während des Kurses ging es auch darum zu erkunden, wo wir Fülle und wo wir Mangel haben, z.B. haben wir eine Fülle an Nahrung, aber wenig Zeit.
Zum Schluss ging es in die Kirche. Dort erwartete die Besucher vier Stationen:
- Kerzen anzünden mit fürbittenden Gedenken
- Psalmworte in einer Schatzkiste entdecken
- An einer Gebetswand Dank und Bitten pinnen
- Pastor Podszus stand bereit zum gemeinsamen Gebet
Zum Abschluss spielte Pastor Podszus auf der Gitarre ein Segenslied. Mit dem Vaterunser endete der Abend.

Hinweis:
Auch wenn Sie an den beiden bisherigen Abenden nicht teilnehmen konnten, können Sie an den folgenden Abenden teilnehmen. Es wird keine Teilnahme der vorherigen Abenden vorausgesetzt.
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Der Moskauer Männer Chor gibt am 4. April ein Konzert in Guter Hirt

Eingang: 09.03.2020, Veröffentlicht: 09.03.2020

Der Moskauer Männer Chor gibt am 4. April ein Konzert in Guter Hirt
Der Moskauer Männerchor des Heiligen Wladimir ist zu Gast in der Kirche Guter Hirt .
Geistliche Gesänge der russisch-orthodoxen Kirche und russische Folklore werden in diesem Konzert präsentiert.

Zeit: 4. April 2020 um 15:00 Uhr

Ort: Kirche Guter Hirt in Duingen



Der Eintritt ist frei. Eine Spende für humanitäre Zwecke im Moskauer Kinderkrankenhaus wird erbeten.
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Jahresplan der Konzertreihe Orgel Plus in Hoyershausen

Eingang: 07.03.2020, Veröffentlicht: 08.03.2020

Jahresplan der Konzertreihe Orgel <i>Plus</i> in Hoyershausen
Im fünften Jahr nach der Restaurierung der wertvollen Philipp-Furtwängler-Orgel von 1851 in der St. Marien­ und Lamberti­ Kirche zu Hoyershausen wird die Konzertreihe: "Orgel Plus" fortgeführt.
Gudrun Bosman hat wieder vier attraktive Konzerte geplant:

Sonntag 26. April 17 Uhr
Längs und Quer
Bekanntes und Überraschendes für Orgel und Querflöte.
Katariina Lukaczewski (Hildesheim): Orgel
Tobias Lempfer (Hildesheim): Querflöte

Samstag 17. Mai 17 Uhr
Exquisit zu Dritt
Wie lieblich ist der Maien.
Elisabeth Schwanda (Hannover): Blockflöte
Marlene Goede­Uter (Hannover): Violine
Axel LaDeur (Hannover): Orgel

Sonntag 12. Juli 17 Uhr
Top mit Pop
Populäre Kirchenmusik für Chor und Orgel.
Chor: "The Greenfields":, Leitung: Caroline Berndt­Uhde;
Singkreis Hoyershausen, Leitung: Gudrun Bosman
Orgel: Florian Schachner (Höxter)

Sonntag 20. September 17 Uhr
Festlich und virtuos
Musik für Posaune und Orgel.
Marvin Bloch (Leipzig): Posaune
Johannes Hackel (Alfeld): Orgel

Eintritt frei ­ Spenden erbeten
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Weltgebetstag der Frauen

Eingang: 06.03.2020, Veröffentlicht: 07.03.2020

Weltgebetstag der Frauen
Der Weltgebetstag wurde dieses Jahr in der kath. Kirche Guter Hirt gefeiert. Frauen des Weltgebetstagskomitee aus Simbabwe haben den Gottesdienstablauf vorbereitet. Simbabwe (früher Südrhodesien) heisst übersetzt Steinhaus.
Das Motto "Steh auf und geh!" wurde zu Beginn des Gottesdienstes durch eine schlafende Person auf einer Bank, die geweckt wurde, illustriert. Mit vielen Liedern und in verteilten Rollen gelesene Texte und Briefe wurde die schwierige politische autoritäre Situation dargestellt. Zwar garantiert die Verfassung Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, dennoch dominieren auf dem Land noch immer Polygamie, Zwangsverheiratung und Diskriminierung.
Nach dem schönen Gottesdienst wurden die Besucher in den Gemeindesaal zu Speis und Trank eingeladen. Speisen nach Rezepten aus Simbabwe wurden serviert. Da es keine Restaurants mit Gerichten aus Simbabwe in unserer Gegend gibt, hatten die Besucher die einmalige Gelegenheit die Speisen aus Simbabwe zu probieren. Alles schmeckte sehr gut! Die Sahnetorten waren nach hiesigen Rezepten gebacken. In einem Ländervortrag wurde die Situation in Simbabwe dargestellt. Bilder per Beamer illustrierten den Ländervortrag.
Vielen Dank an das engagierte Vorbereitungsteam, dass viele Stunden investierte!

Der Weltgebetstag 2021 kommt aus Vanuatu mit dem Titel "Build on a Strong Foundation" Dieser wird in der Katharinenkirche stattfinden.

Was noch anzumerken wäre: Fünf Männer kamen, dies sollte nächstes Jahr steigerungsfähig sein.
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Der Herr ist mein Hirte: Zu wem bete ich?

Eingang: 03.03.2020, Veröffentlicht: 04.03.2020

Der Herr ist mein Hirte: Zu wem bete ich?
Der Glaubenskurs behütet - umsorgt - gesegnet behandelt den Psalm 23. Am ersten Abend wurde der Vers "Der Herr ist mein Hirte: Zu wem bete ich?" behandelt. Pastor Podszus führte mit einer Beamerpräsentation, die an diesem Abend Premiere hatte, durch die Veranstaltung.
In mehreren Aktionen wurden die Besucher aktiv am Programm beteiligt. So sollten sich die Besucher ein Foto auswählen und wer wollte konnte berichten, warum er das Motiv wählte und was ihn dabei mit Gott verbindet. Viele schilderten ihre persönlichen Erlebnisse dazu.
Ein interessant gestalteter Abend endete nach über zwei Stunden
Freuen Sie sich auf den nächsten Dienstag mit dem Vers:"Mir wird nichts mangeln: Wofür bete ich?"
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Stellenbesetzung der Pfarrstelle in Duingen/Coppengrave

Eingang: 28.02.2020, Veröffentlicht: 28.02.2020

Stellenbesetzung der Pfarrstelle in Duingen/Coppengrave

"...denn von nun an wirst du Menschen fischen..."


Wir suchen Sie als Pastorin, Pastor oder Pastorenehepaar

um sich mit uns auf den Weg zu machen
und die Menschen in unseren Gemeinden zum Glauben einzuladen


Unsere pfarramtlich verbundenen Kirchengemeinden Duingen und Coppengrave mit ihrer Kapellengemeinde Ith-Weenzer Bruch gehören zur Einheitsgemeinde Duingen in der Samtgemeinde Leinebergland. Sie liegen landschaftlich eingebettet im Naherholungsgebiet zwischen Weser und Leine am Fuße von Ith und Hils. Unser Leben ist dörflich geprägt. Trotzdem genießen wir alle Vorzüge eines modernen Lebens. Im Pöttjerort Duingen finden die Bürger alle Einrichtungen des täglichen Bedarfs: Geschäfte, Ärzte, Apotheke, Handwerker, Schulen, Kindergarten, Hallenbad, Rathaus, zahlreiche Vereine und mittelständische Betriebe. Hier steht auch in der Ortsmitte die evangelische Kirche und direkt daneben das geräumige Pfarrhaus mit angeschlossenem Gemeindehaus. Alle Einrichtungen sind von hier aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Die weiteren zum Pfarramt gehörenden Orte Coppengrave, Weenzen, Capellenhagen und Fölziehausen liegen wenige Kilometer von Duingen enfernt und sind auch gut mit dem Fahrrad zu erreichen. Die nächsten größeren Städte mit Bahnanbindung, Kultureinrichtungen, Einkaufsstraßen, weiterführenden Schulen und Krankenhäusern liegen in ca. 10 Kilometern Entfernung.
Und als moderne Gemeinde sind wir der Meinung, dass auch ein Pastor nicht jeden Sonntag arbeiten muss. Work-Live-Balance gehört zu jeder Berufsgruppe mittlerweile dazu.

Was sie erwartet:
- eine unbefristete Stelle(Wahl) zum 1. Juni 2020
- zwei Kirchengemeinden mit 2200 Gemeindemitgliedern
- zwei engagierte Kirchenvorstände, die gerne aktiv mitarbeiten und auch Verwaltungsaufgaben übernehmen
- fünf Predigtstätten mit einem gut organisierten Gottesdienstplan, der eine Vielzahl an Sonntagen mit nur einem gemeinsam gefeierten Gottesdienst enthält
- eine angehende Prädikantin, die gerne gottesdienstliche Verantwortung übernimmt und Ehrenamtliche, die gerne Gottesdienste mitgestalten
- ein engagierter Pfarramtssekretär in Teilzeit, zwei angestellte Küsterinnen, zwei Friedhofsmitarbeiter, ein Chorleiter
- ein großes, ruhig gelegenes Pfarrhaus mit Garten und Garage; die Innenrenovierung wird nach ihren Vorstellungen vorgenommen
- ein mit dem Pfarrhaus verbundenes Gemeindezentrum in unmittelbarer Nähe zur Kirche und zur Grundschule
- ein gemeinsamer Gemeindebrief, der komplett von Ehrenamtlichen erstellt wird
- ein Kirchenchor
- Gruppen und Kreise, die ehrenamtlich geleitet werden
- Konfirmandenunterricht
- erlebnisreiche Kinderbibeltage einmal im Quartal
- drei kirchliche Friedhöfe, die eigenverantwortlich von den Kirchen vorständen mit Unterstützung des Pfarrsekretärs verwaltet werden.

Was wir uns wünschen:
- Offenheit für lebendige, moderne und traditionelle Gottesdienste/ Gottesdienstformen auch an besonderen Orten.
- neue und zeitgemäße Impulse, um Jung und Alt für den christlichen Glauben zu begeistern
- die Bereitschaft auf Menschen aller Generationen zuzugehen und sie seelsorgerlich zu begleiten.
- Motivation, Stärkung und Unterstützung der Ehrenamtlichen bei ihren Aufgaben
- eine gute Zusammenarbeit mit den beiden Kirchenvorständen und Teamfähigkeit im Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen.
- Freude an der Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche und den Vereinen vor Ort.

"...wir freuen uns auf Sie und Ihre Ideen und Impulse..."

Für Gespräche oder ein Treffen im Vorfeld stehen wir gerne zur Verfügung:
Petra Woscholski
KV-Vorsitzende Coppengrave
mail: petra@woscholski.de
Tel.: 0176-32642033

Anne Möller
Stv. KV-Vorsitzende Duingen
mail: a.moeller-duingen@t-online.de
Tel.: 05185-957182

Weitere Auskünfte erteilt die Superintendentin im Kirchenkreis Hildesheimer Land - Alfeld
Katharina Henking
mail: sup.alfeld@evlka.de
Tel.: 05181-93217

Pfarrstellenbesetzung als PDF-Datei:  Pfarrstellenbesetzung.pdf 
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Bethelsammlung war ein Erfolg

Eingang: 23.02.2020, Veröffentlicht: 26.02.2020

Bethelsammlung war ein Erfolg
Ein riesiger Berg mit Säcken und Kartons gefüllt mit Kleidung stapelte sich in der Scheune von Jutta Hansemann.
Vielen Dank für die rege Beteiligung.
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Heute ist die letzte Gelegenheit Kleidung in die Bethesammlung zu geben

Eingang: 22.02.2020, Veröffentlicht: 22.02.2020

Heute ist die letzte Gelegenheit Kleidung in die Bethesammlung zu geben
Heute ist die letzte Gelegenheit noch Kleidung in die Bethelsammlung zu geben. Die nächste Bethelsammlung ist dann in 2022.

Annahmestellen in der Kirchengemeinde Coppengrave und der Kirchengemeinde Duingen:


Coppengrave, Am Anger 6 bei Jutta Hansemann (in die Scheune legen)
Duingen, Am Pfarrhof 2, im Gemeindebüro (Öffnungszeiten: Mo+Fr 16-18Uhr)
Weenzen, Paderbornerstr. 11 bei Gitta Brinkmann.

Für Rückfragen steht Jutta Hansemann (Tel 05185-367) zur Verfügung

Was kann in die Kleidersammlung?


Gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere und Federbetten - jeweils gut verpackt (Schuhe bitte paarweise bündeln).

Nicht in die Kleidersammlung gehören:


Lumpen, nasse, stark verschmutzte oder stark beschädigte Kleidung und Wäsche, Textilreste, abgetragene Schuhe, Einzelschuhe, Gummistiefel, Skischuhe, Klein- und Elektrogeräte.
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Glasvitirne in der St. Franziskuskirche

Eingang: 21.02.2020, Veröffentlicht: 21.02.2020

Glasvitirne in der St. Franziskuskirche
Seit der Winterkirche steht eine Glasvitirne in der St. Franziskuskirche. Diese nimmt die Handschriftliche Lutherbibel auf.
Elke Jung und Petra Woscholski und haben die Vitrine aufgebaut. Später stieß auch Jutta Hansemann dazu, damit vollendeten die drei Damen das Werk. Das Foto zeigt Elke Jung und Petra Woscholski in der Winterkirche.
Herzlichen Dank für den Einsatz der drei Damen.

Die Friedhofskapelle in Capellenhagen ziert ein Holzkreuz

Eingang: 19.02.2020, Veröffentlicht: 19.02.2020

Die Friedhofskapelle in Capellenhagen ziert ein Holzkreuz
An der Stirnseite der Friedhofskapelle in Capellenhagen ziert nun ein neues Holzkreuz das Mauerwerk. Das Holzkreuz hat Rainer Loges ehrenamtlich aus Douglasie in vielen Stunden erstellt. Ein besondere Herausforderung war die Befestigung an der Wand. Ein spezieller Anker musste ausgesucht werden, damit das Kreuz hinterlüftet wird und an der Wand keine Nässeschäden entstehen. Die Kirchengemeinde Coppengrave dankt Rainer Loges für seinen Einsatz.

Foto von Petra Woscholski

Kunterbunt am Donnerstag 20.2.20

Eingang: 17.02.2020, Veröffentlicht: 17.02.2020

Kunterbunt am Donnerstag 20.2.20
KUNTERBUNT findet jeden 3. Donnerstag im Monat statt.

Die Kirchengemeinde Coppengrave lädt zur Veranstaltung KUNTERBUNT in die Begegnungsstätte in Coppengrave am Do 20. Februar um 14:00 Uhr ein. Freuen Sie sich auf die neue kunterbunte Veranstaltung. Eingeladen ist jeder, der kommen möchte!


Die nächsten Termine sind:

20. Februar

19. März

16. April

jeweils 14:00 - 17:00

in der Begegnungsstätte in Coppengrave

Einladung zu "behütet - umsorgt - gesegnet" ab 3. März 2020

Eingang: 14.02.2020, Veröffentlicht: 15.02.2020

Einladung zu "behütet - umsorgt - gesegnet" ab 3. März 2020
Die beiden Kirchengemeinden Coppengrave und Duingen laden zu der Veranstaltungsreihe "behütet - umsorgt - gesegnet" zum Psalm 23 ein.

Themen und Termine

3. März, 19.30 Uhr: Der Herr ist mein Hirte: Zu wem bete ich?
10. März, 19.30 Uhr: Mir wird nichts mangeln: Wofür bete ich?
17. März, 19.30 Uhr: Im finsteren Tal: Wie ich in schweren Zeiten beten kann?
24. März, 19.30 Uhr: Du bereitest vor mir einen Tisch: Warum kann ich feiern?
31. März, 19.30 Uhr: Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen: Ich gehe im Segen.

Ort: Gemeindehaus in Duingen

Referent ist Pastor Podszus
Die Teilnahme an den Abenden ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Informationen:

Kirchenbüro Duingen Tel. 05185-271 Mail: kg.duingen@evlka.de
Pastor Lothar Podszus Tel. 0172 8867808, mail:lotharpodszus@gmail.com
Petra Woscholski Tel: 05185 957078

Begegnungen

Sie erwartet ein buntes Programm mit Impulsen, Gesprächen, Einspielern und der Möglichkeit, Beten in unterschiedlichen Formen auszuprobieren.

Mit Gott in Kontakt kommen

Vielleicht hat es Sie schon immer einmal interessiert, mit Gott in Kontakt zu kommen und zu erfahren, wie man Gottes Segen im eigenen Leben erfahren kann.
Dann sind Sie bei uns richtig. Wir laden Sie herzlich zu behütet - umsorgt - gesegnet - Gebet und Segen ein. Mit diesem Programm greifen wir Fragen zu Gebet und Segen auf: "Wer hört meine Gebete? Was kann ich beten? Was ist, wenn ich Gott dringend bräuchte, er mir aber unendlich fern scheint?"
Auf der Suche nach Antworten nehmen wir immer wieder ganz elementare Lebensäußerungen des christlichen Glaubens in den Blick. Gemeinsam möchten wir uns mit Psalm 23 in seinen verschiedenen Aspekten und mit seiner enormen, spannungsvollen Dynamik beschäftigen und mit ausgewählten biblischen Texten Spuren eines biblischen Gebetsverständnisses nachzeichnen.
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Gemeindebrief März 2020 - Mai 2020

Eingang: 13.02.2020, Veröffentlicht: 13.02.2020

Gemeindebrief März 2020 - Mai 2020
Der Gemeindebrief für die Monate März 2020 - Mai 2020 ist im Druck und wird in den nächsten Tagen geliefert und dann verteilt.
1. Fotodarstellung der Doppelseiten: Fotodarstellung
2. Buchdarstellung mit Umblättern: Buchdarstellung
3. Einzelseiten der Buchdarstellung: Einzelseiten
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Einladung zum Weltgebetstag am 6. März 2020

Eingang: 12.02.2020, Veröffentlicht: 12.02.2020

Einladung zum Weltgebetstag am 6. März 2020

Steh auf und Geh!

Zum Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe


Zum Weltgebetstag 2020 der Frauen laden wir alle Gemeindemitglieder (Frauen UND Männer) herzlich ein.
Der Weltgebetstag wird von den Frauen aus den katholischen und evangelischen Gemeinden vorbereitet. Dieses Jahr findet der Weltgebetstag am

Freitag, den 6.3.2018 um 18:00 Uhr

in der kath. Kirche "Guter Hirt" in Duingen

statt.
Seien Sie herzlich eingeladen. Explizit sind auch die Männer eingeladen!

Titelbild

Das Titelbild zum Weltgebetstag 2020 wurd von Nonhlanhla Mathe gemalt. Simbabwe ist ein Land mit schwieriger Vergangenheit, welche rechts oben im Bild mit dunkten Tönen angedeutet wird. Aber eine helle Zukunft wartet links oben.
Bildrechte: © Nonhlanhla Mathe, Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.

Freuen Sie sich auf einen schönen Gottesdienst, interessante Vorträge und Köstlichkeiten aus Simbabwe.

Hier Informationen aus dem Pressetext zum Weltgebetstag:

2020 kommt der Weltgebetstag aus dem südafrikanischen Land Simbabwe.


"Ich würde ja gerne, aber.." Wer kennt diesen oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein, über solche Ausreden nachzudenken: beim Weltgebetstag am 06. März 2020.
Frauen aus Simbabwe haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: "Steh auf! Nimm deine Matte und geh!", sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung.
Die Autorinnen des Weltgebetstags 2020 wissen wovon sie schreiben, denn ihre Situation in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika ist alles andere als gut. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag und nur einige der Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen haben.
Die Gründe für den Zusammenbruch der Wirtschaft sind jahrelange Korruption und Misswirtschaft und vom Internationalen Währungsfonds auferlegte aber verfehlte Reformen. Bodenschätze könnten Simbabwe reich machen, doch davon profitieren andere.
Dass Menschen in Simbabwe aufstehen und für ihre Rechte kämpfen, ist nicht neu: Viele Jahre kämpfte die Bevölkerung für die Unabhängigkeit von Großbritannien, bis sie das Ziel 1980 erreichten. Doch der erste schwarze Präsident, Robert Mugabe, regierte das Land 37 Jahre und zunehmend autoritär. Noch heute sind Frauen benachteiligt. Oft werden sie nach dem Tod ihres Mannes von dessen Familie vertrieben, weil sie nach traditionellem Recht keinen Anspruch auf das Erbe haben, auch wenn die staatlichen Gesetze das mittlerweile vorsehen.
Die Frauen aus Simbabwe haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen. Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Engagement: Zum Beispiel in Simbabwe, wo Mädchen und Frauen den Umgang mit sozialen Medien einüben, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen; mit einer Kampagne in Mali, die für den Schulbesuch von Mädchen wirbt. Oder mit der Organisation von Wasserschutzgebieten in El Salvador, verbunden mit Lobbyarbeit zum Menschenrecht auf Wasser.
Zusätzlich möchte der Weltgebetstag das hochverschuldete Simbabwe durch eine teilweise Entschuldung entlasten. Deshalb richtet sich der Weltgebetstag, zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen, dem Bündnis erlassjahr.de und anderen mit einer Unterschriftenaktion an die Bundesregierung. Das Geld soll Simbabwe stattdessen in Gesundheitsprogramme investieren, die der Bevölkerung zugutekommen. Unterschriften sind auf einer Unterschriftenliste am Weltgebetstag oder online (www.weltgebetstag.de/aktionen) möglich. Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Alleine in Deutschland besuchen am 06. März 2020 hunderttausende Menschen die Gottesdienste und Veranstaltungen.
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Neuer Gottesdienstplan mit den Terminen bis zum 1.6.2020 online

Eingang: 11.02.2020, Veröffentlicht: 11.02.2020

Neuer Gottesdienstplan mit den Terminen bis zum 1.6.2020 online
Der neue Gottesdienstplan ist unter Termine verfügbar.
Bitte beachten Sie, dass sich kurzfristig Ändrungen ergeben können.
Aktuelle Informationen finden Sie auf dieser Webseite.
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Bethelsammlung vom 17.2. - 22.2.2020

Eingang: 10.02.2020, Veröffentlicht: 11.02.2020

Bethelsammlung vom 17.2. - 22.2.2020
In einer Woche findet wieder unsere jährliche Kleidersammlung für Bethel statt.
Falls Ihnen in den nächsten Tagen ein Kleidungsstück in die Hände fällt, welches Sie nicht mehr benötigen, denken Sie an die Bethel-Sammlung.

Annahmestellen in der Kirchengemeinde Coppengrave und der Kirchengemeinde Duingen:


Coppengrave, Am Anger 6 bei Jutta Hansemann (in die Scheune legen)
Duingen, Am Pfarrhof 2, im Gemeindebüro (Öffnungszeiten: Mo+Fr 16-18Uhr)
Weenzen, Paderbornerstr. 11 bei Gitta Brinkmann.

Für Rückfragen steht Jutta Hansemann (Tel 05185-367) zur Verfügung

Was kann in die Kleidersammlung?


Gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere und Federbetten - jeweils gut verpackt (Schuhe bitte paarweise bündeln).

Nicht in die Kleidersammlung gehören:


Lumpen, nasse, stark verschmutzte oder stark beschädigte Kleidung und Wäsche, Textilreste, abgetragene Schuhe, Einzelschuhe, Gummistiefel, Skischuhe, Klein- und Elektrogeräte.
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung

Die Brockensammlung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel


Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind Europas größte diakonische Einrichtung. Gegründet wurde sie 1867. Damals ging es darum jungen Menschen mit Epilepsie zu helfen. Heute zählt das Epilepsie-Zentrum Bethel zu den weltweit führenden Einrichtungen. Zu den diakonischen Aufgaben Bethels gehört es, unter anderem für Menschen mit Behinderungen oder für Kinder und Jugendliche in besonderen sozialen Schwierigkeiten da zu sein. Einrichtungen und Dienste gibt es in 6 Bundesländern.

Die Brockensammlung, gegründet 1890, ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und sammelt jährlich insgesamt etwa 11.500 Tonnen Textilien und Schuhe. Die in Bethel direkt ankommende Kleidung kommt zum einen in den Laden "Pangilo" (gerechte Verteilung), in dem Bewohner Bethels und Menschen mit geringem Einkommen aus der Region günstig einkaufen können. Zum anderen in die weiteren Secondhand Läden. Von der in den Kirchengemeinden und Sammelstellen abgeholten Kleidung wird der weit über- wiegende Teil nach den Kriterien von FairWertung an Sortierbetriebe verkauft. Wir sind dem Dachverband FairWertung e.V. angeschlossen, der Kriterien für eine faire Kleidersammlung und -Verwertung entwickelt hat. Wir machen damit deutlich, dass wir verantwortlich und transparent mit der von Ihnen abgegebenen Kleidung umgehen.
Die finanziellen Erträge aus den Kleidersammlungen und dem Ladenverkauf werden für die diakonische Arbeit von Bethel verwandt. In der Brockensammlung arbeiten 70 Mitarbeitende mit und ohne Behinderung, um die Sammlung und die Weiterverwertung durchzuführen.
Mit Ihrer nicht mehr benötigten Kleidung unterstützen Sie daher unsere Arbeit in doppelter Weise. Sie helfen uns die Einnahmen für die Arbeit von Bethel zu erwirtschaften. Sie tragen mit dazu bei, dass es für über 70 Menschen Arbeit gibt.
Mehr über uns erfahren Sie im Internet:
www.brockensammlung-bethel.deund www.bethel.de

Bitte beachten Sie:


JA. bitte: Geben Sie nur gut erhaltende Kleidung und Schuhe in unsere Sammlungen. Schuhe bitte paarweise bündeln.
NEIN, danke: Das farbverschmierte Hemd, das zerrissene Kleid oder stark ausgetretene Schuhe geben Sie bitte in den Hausmüll. Diese Sachen sind für eine weitere Verwertung nicht mehr geeignet.
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9,5 Thesen von Pastor Podszus in der Winterkirche in Coppengrave

Eingang: 09.02.2020, Veröffentlicht: 11.02.2020

9,5 Thesen von Pastor Podszus in der Winterkirche in Coppengrave
Die Winterkirche in Coppengrave bildete den Abschluss der Themenreihe "Zwerge auf den Schultern von Riesen". Martin Luther war das Thema. Da Martin Luther selbst im Lutherjahr ausführlich behandelt wurde, blickte Pastor Podszus in die Zukunft und stellte 9,5 Thesen auf, die auf den Erfahrungen seines Pastorenlebens beruhen. Da er im Gottesdienst die Thesen in sportlichen vierzig Minuten referierte, besteht hier die Gelegenheit in Ruhe die Thesen nachzulesen. Vielen Dank an Pastor Podszus für die zur Verfügungstellung seiner Ausführungen.
Die Thesen lauten:

1. These: In der Krise die Chance erkennen


"Die Kirche ist in der Krise". Dem Satz würde auch Luther zustimmen. Und was folgte, war die Erneuerung der Kirche."Die Kirche ist in der Krise". Dem Satz werden auch heute alle diejenigen zustimmen, die die Kirche lieben, die an ihr leiden und die auch mit ihr leiden.
"Kirche im Umbruch" heißt die jüngste Studie der EKD: Das Ergebnis: bis 2060 wird sich die Zahl der Mitglieder halbieren. Dafür mag es viele Gründe geben, auch demographische Gründe: Es sterben mehr Menschen, als geboren werden. Wandel in der Bevölkerung. Doch genau das reicht als Begründung bei weitem nicht aus. Tatsache ist: Die Kirche erreicht die Menschen nicht mehr. Eine groß angelegte Milieustudie fragte nach der Bedeutung von Religion und Kirche. Das Ergebnis: Von 10 Milieus unserer Gesellschaft erreicht die Kirche nur zwei bis drei.
Noch gewichtiger als die"Relevanzkrise" der Kirche (also die Krise der"Bedeutsamkeit") ist die"Identitätskrise" der Kirche: Die Kirche droht ihren Markenkern zu verlieren. Der frühere EKD Ratsvorsitzende Wolfgang Huber prägte den Begriff der"Selbstsäkularisierung der Kirche".
In einem katholischen Nachrichtendienst fand ich den Satz:"Nicht der Missbrauch und der Umgang mit ihm ist es, der den Aufbruch behindert, sondern die Selbstsäkularisierung der Kirche. Das Betteln um gesellschaftliche Anerkennung wird die Kirche aber nicht retten."
Es geht kein Weg vorbei an der Erkenntnis: Die Krise der Kirche ist auch hausgemacht.
Man sollte darum nicht zu schnell von der"Chance" reden", die in jeder Krise enthalten ist. Das wäre zu simpel, zu durchsichtig und vielleicht sogar ein wenig zynisch. Eine Krise ist eine Krise. Sie birgt Risiken, oft erhebliche Risiken, aber - sie birgt eben auch - Chancen. Jede Lebenskrise birgt die Chance, bisher ungelebte Möglichkeiten unseres Lebens freizusetzen.
Statt die Krise nur zu bejammern oder zu bekämpfen, sollten wir vielmehr die Chance ergreifen, die in ihr verborgen liegt. Vor welchen Chancen stehen wir, wenn wir an die Krise der Kirche denken? Welches sind die"Lebensmöglichkeiten" der Kirche, die es inmitten der Krise zu entdecken und freizusetzen gilt?

2. These: Zur reformatorischen Mitte zurückkehren


Dieses Bild ist nur eine Karikatur, ein Zerrbild von Kirche. Es war nie mein Bild und wird es auch nie sein. Kirche gefangen und in sich selbst verstrickt in einem Netz von Ordnungen, Regeln, Gesetzen, Paragrafen, Bestimmungen und Ausführungsbestimmungen, Kirchenrecht und Synodale Verfassung. Das war uns das ist nicht mein Bild von Kirche und wird es auch nie werden.
Obwohl, bevor ich mich zu sehr hineinsteigere in dieses Zerrbild und mein persönliches Feindbild von Kirche. Von der Öffentlichkeit ziemlich unbemerkt hat die Hannoversche Landeskirche seit dem 1. Januar 2020 eine völlig neue Verfassung. Und diese Verfassung wurde nicht von oben nach unten verordnete, sondern es gab einen langen Entstehungsprozess, an dem sich jeder von uns hat beteiligen können. Und ich finde, das Ergebnis dieser neuen Verfassung ist gar nicht mal so schlecht. Gleich zu Beginn heißt es dort ziemlich grundlegend:
"Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers trägt Verantwortung für die Erhaltung und Förderung der Verkündigung des Wortes Gottes und der Feier der Sakramente gemäß dem Evangelium. Durch das Evangelium ist sie berufen zum öffentlichen Zeugnis, zum Dienst der Nächstenliebe und zur Gemeinschaft der Kirche.
Das Evangelium wird verkündigt und bezeugt vor allem durch Gottesdienst, Gebet, Kirchenmusik, Mission, Seelsorge, Diakonie, Bildung und Kunst sowie durch die Wahrnehmung der kirchlichen Mitverantwortung für Gesellschaft und öffentliches Leben."
Da ist doch sicher für jeden etwas dabei auch für jeden von uns etwas, das uns besonders anspricht. Klar, in einer Kirchenverfassung ist"alles irgendwie wichtig," und es muss ja auch erst noch interpretiert und gewichtet werden. Und da werden dann, wie wir wissen, faktisch doch sehr unterschiedliche Akzente gesetzt. Ich sage mal etwas verschlüsselt so zwischen Eime und Gronau. Richtig gut finde ich hingegen, dass die neue Verfassung ausdrücklich auch Bezug nimmt nicht nur auf die luth. Bekenntnisschriften, sondern auch auf die Barmer theologische Erklärung der "Bekennenden Kirche" von 1934.
Und die beginnt mit den berühmten Worten:"Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben." Dieses eine Wort war und ist die reformatorische Mitte, die es klar und deutlich und unmissverständlich zu benennen und neu zu entdecken gilt.

3.These: Das Priestertum aller Gläubigen leben


Luthers Lehre vom"allgemeinen Priestertum" oder auch vom"Priestertum aller Gläubigen" ist das Wichtigste, was uns heute noch vom Katholizismus unterscheidet. Die katholische Kirche in Deutschland hat ja endlich den lang angekündigten Prozess eines"synodalen Wegs" begonnen. Man kann sich das bei Youtube anschauen, wie dort sogenannte"Laienchristen", und tatsächlich auch"Christinnen" mit richtigen, leibhaftigen Bischöfen in einem Saal versammelt sind. Und man kann miterleben, wie sie sich freimütig und sehr emotional die Meinung sagen. Einige Bischöfe starren unentwegt in Richtung Tischkante und glauben, das Jüngste Gericht sei nahe herbei gekommen.
Es tut mir leid, das sagen zu müssen: Da war Martin Luther vor 500 Jahren schon erheblich weiter. "Jeder getaufte Christ ist ein Priester" – so sein Mantra. Und der Pietismus betonte 200 Jahre später: "Jeder gläubige Christ ist ein Priester oder eine Priesterin". Jeder Christ soll die Bibel selbst lesen und verstehen. Und jeder ist in dem, wie er glaubt und was er glaubt, nur Gott gegenüber verpflichtet, aber keinem Menschen.

Es geht hier also nicht um ein Prinzip, schon gar nicht um Rechthaberei, so nach dem Motto:
Die Katholiken haben einen Papst.
Die Evangelischen haben viele Päpste.
Und bei den Evangelikalen ist jeder Papst.
Es geht vielmehr darum, bei den Menschen eine neue Liebe zur Heiligen Schrift zu wecken. Damit sich jeder ein eigenes Urteil über die Lehre der Kirche bilden kann. Und es geht auch nicht allein um die Lehre, sondern auch sehr konkret um den Gemeindebau. Da gibt es viele Berufe, wie man auf unserem Bild unschwer erkennen kann. Viele Begabungen, viele Fähigkeiten."Gabenorientierte Gemeindearbeit", das wäre doch ein Traum. Jeder und jede ist wichtig, jeder und jede wird von Gott gebraucht. Der eine hat diese Gaben und Fähigkeiten, die andere jene. Was übrigens auch von uns Pastoren gilt. Auch Pastoren können bisweilen einige Dinge erstaunlich gut. Doch andere Dinge sollten sie vielleicht doch lieber anderen überlassen, die es besser können.
Das führt wie von selbst zu der nächsten These:

4. These: Gemeindeleitung neu definieren


In der evangelischen Kirche laufen – entgegen ihrem eigenen Selbstverständnis – nahezu alle Fäden auf das Pfarramt zu. Was in der Vergangenheit dazu führte, dass manche Pfarrer sich eher als"Pfarr-Herr" gebärdeten. Auf der anderen Seite gibt es auch die Pfarrer und Pastoren, deren einziges Sinnen und Trachten darin zu bestehen scheint,"everybody‘s darling" zu sein, bei allen beliebt und bewundert. Sie kennen vermutlich nicht den Satz von Franz-Josef Strauß:"Everybody's Darling is everybody's Depp". Wer jedermann Liebling sein will, ist jedermanns Depp. Wie so etwas enden kann, sieht man unschwer auf dem Bild.
Pastoren, die immer nur das tun, was man von ihnen erwartet, verhindern den Gemeindeaufbau. In der neuen Verfassung unserer Landeskirche steht darum der bedeutungsschwere Satz: "Die Kirchengemeinde wird durch den Kirchenvorstand und das Pfarramt geleitet." Das ist von der Kirchenleitung bewusst so gewollt, und unterscheidet eine Kirchengemeinde von jedem Verein. In der Praxis ist das ein durchaus spannender und manchmal auch spannungsvoller, auf jeden Fall ein sehr mühsamer und anstrengender Prozess. Und doch sind beide Größen der Gemeindeleitung aufeinander angewiesen, ob es ihnen gefällt oder nicht.
Manchmal müssen Pastoren ihre Kirchenvorstände daran erinnern, dass es in all unserem Tun und Lassen letztendlich um die glaubwürdige Verkündigung des Evangeliums geht. Manchmal müssen Kirchenvorstände auch ihren Pastor oder ihre Pastorin genau daran erinnern, sie dazu auffordern. Im Idealfall ermutigen und inspirieren sich beide gegenseitig, die Pastoren ihre Kirchenvorstände, und die Kirchenvorstände ihre Pastoren. Im Neuen Testament werden Gemeinden übrigens von Teams geleitet.
Woran erkennt man somit einen guten Pastor?!
Antwort: An der Mündigkeit seiner Gemeinde!
Ich gebe zu, dass mir diese Aussage angesichts des bevorstehenden Ruhestands ein wenig leichter fällt. Aber vielleicht lautet die Formel für die Zukunft unserer Kirche ja tatsächlich: Der Pastor für die Mitarbeiter, und die Mitarbeitenden für die Gemeinde.

5. These: Geistliches Leben ermöglichen


Man könnte auch sagen:"Spiritualität freisetzen".
Wir saßen erst am Donnerstag der vergangenen Wochen beieinander, um den Glaubenskurs im März vorzubereiten und zu planen. Behütet - umsorgt – gesegnet, so lautet das Motto. Dabei waren wir uns einig: es soll dabei weniger um unseren Kopf gehen, als um unser Herz. Also auch um zutiefst geistliche, spirituelle Fragen wie"Segen" und"Gebet".
Ich las einmal den Satz:"Das größte Problem der Kirche ist nicht die äußere Form, sondern der fehlende Funke." Und wenn es tatsächlich einmal zu einem echten geistlichen Aufbruch in der Kirche kam, wie etwas in den Zeiten des Pietismus, von dem wir vor zwei Wochen gehört haben, oder in den Zeiten der Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert. Dann hat die offizielle Kirche sich immer wieder mit großer Vorliebe als Feuerwehr betätigt. Bloß die kleinen Flämmchen neu entfachter Frömmigkeit schnell wieder löschen, bevor am Ende daraus noch ein Flächenbrand wird. In Augsburg gibt es ein Gebetshaus, wo Tag für Tag rund um die Uhr gebetet wird. Der leitende Geistliche Johannes Hartl ist übrigens Katholik, aber das spielt dort überhaupt keine Rolle. Zur letzten"Mehr- Konferenz" kamen 12 000 Teilnehmer. Da bricht etwas auf, was die offiziellen Kirchenleitungen nur mit Ratlosigkeit und mit Argwohn zur Kenntnis nehmen. Wir haben eingangs gehört, dass die meisten gesellschaftlichen Millieus von der Kirche heute überhaupt nicht mehr erreicht werden.
Ich bin davon überzeugt, dass dies anders wäre, wenn die Kirche den Menschen wieder das gibt und ermöglicht, was sie eigentlich von der Kirche ersehnen und erhoffen - geistliches Leben, das die Seele belebt und zu neuem Aufbruch befreit. Die Kirche der Zukunft muss"Brücke zur Transzendenz" sein,"Ort der Gotteserfahrung".
Der institutionelle Scheinriese Kirche ist in der Diesseitigkeit gefangen. Es wird Zeit, ihn daraus zu befreien. Die Spiritualität in unseren Gemeinden sollte von Hingabe, Begeisterung und Strahlkraft geprägt sein. Nur wenn wir selbst entzündet sind und"brennen", kann der Funke auf andere überspringen. Womit wir bei der nächsten These wären.

6. These: Den Missionsauftrag wahrnehmen


Eine Kirche, die nicht missionarisch sein will, verfehlt den Auftrag Jesu – und damit ihre Daseinsberechtigung.
Als Jesus ganz zu Beginn seine Jünger berufen hat, da fiel der großartige Satz:"Kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen." Und seine letzten Worte als Vermächtnis an die Kirche lauteten: "Gehet hin in alle Welt und machet zu Jüngern alle Völker!"
Die katholische Kirche spricht in diesem Zusammenhang völlig entspannt bis hin zum Papst von"Evangelisierung" der Welt.
In der Verfassung unserer Landeskirche klingt dies immerhin an, mit vornehmer Hannöverscher Zurückhaltung, wenn es dort heißt: "Alle Menschen sind eingeladen, das Evangelium zu hören, am kirchlichen Leben teilzunehmen und christliche Gemeinschaft zu erfahren." Während Jesus es als besonders liebevoll ansah, den Menschen das Evangelium weiterzusagen, hört man allerdings immer wieder die Meinung, es wäre liebevoller, wenn wir es ihnen verschweigen. Natürlich ist die Geschichte der Mission auch eine sehr leidvolle und belastete Geschichte, eine Geschichte voller Gewalt und Intoleranz.
Ich persönlich bin jedoch der Meinung, dass sich Toleranz und Mission nicht widersprechen.
Wichtig ist, dass wir die Menschen dort abholen, wo sie sind, uns auf die Menschen einlassen, so wie sie nun einmal sind. und auch, wie sie im Laufe des Lebens geworden sind, oft auch durch negative Erfahrungen mit Kirche. Wir können nicht erwarten, dass sich die Menschen neu auf Christus einlassen, wenn wir uns nicht auf sie einlassen.
Ein gutes Motto für die Kirche der Zukunft könnte darum lauten:"Nahe bei Christus" und"nahe bei den Menschen"!
Der frühere Landessuperintendent des Sprengels Osnabrück, Burkhard Krause, war einer der wenigen Kirchenleitenden, deren Herz nicht nur für die Mission, sondern auch für missionarischen Gemeindeaufbau geschlagen hat. Er hat einmal in Anlehnung an Fulbert Steffensky formuliert: "Die Kirche ist zukunftsfähig, wenn sie der Wahrheit, aus der sie lebt, selbst viel zutraut, dem Glaubensthema neu Priorität gibt und mutig zeigt, was sie liebt." "Mutig zeigen, was man liebt" – das ist Mission!

7. These: Den Gottesdienst losketten


Wenn man wie ich mit großen Schritten auf den Ruhestand zugeht, dann zieht man auch Bilanz. Manche Überzeugungen haben sich geändert im Laufe der Jahre, aber manche sind auch geblieben. Geblieben ist bei mir trotz gegenteiliger Erfahrungen die Liebe zum Gottesdienst.
Ich finde es darum großartig, dass es auch hier in unseren Gemeinden im Leinebergland überall eine kleine Schar von Menschen gibt, denen es am Herzen liegt, dass lebendige Gottesdienste gefeiert werden. Mit wieviel Fantasie und Liebe werden Gottesdienste oft vorbereitet, auch ein Gottesdienst wie dieser. Mit wieviel Liebe und Leidenschaft proben und üben Organistinnen und Organisten ihre Stücke an der Orgel. Auch das soll einmal wertschätzend gesagt werden.
Und doch gehört zu meiner rückblickenden Bilanz auch die sehr nüchterne Erkenntnis: Der Satz"Unsere Gottesdienste sind für alle da!" ist nichts anderes als frommer Selbstbetrug. Der Gottesdienst, der früher einmal ein Angebot für alle war, ist eine Nischenveranstaltung geworden. Dafür braucht man keine Millieuforschung, sondern einfach nur offene Augen. Die Millieuforschung aber lehrt uns, dass wir nur dann Menschen durch unsere Gottesdienste erreichen, wenn wir deren Lebensgefühl ansprechen.
Und dazu müssen alte Zöpfe einfach abschnitten werden, und ohne Frage auch mancherlei Ketten gesprengt werden.
Gerade in der vergangen Woche gab es eine Mail von Günther Werner von der katholischen Kirche in Duingen, darin konnte man lesen: "Wir brauchen neue Wege, um die Botschaft Jesu den Menschen heute nahe zu bringen. Vielleicht kann das mit besonderen Gottesdiensten, die sehr verschieden gestaltet und akzentuiert sein können, geschehen. Besondere Akzente könnten sein: Musik, Besinnung, Bewegung, themenzentriert"
Die nähere Zukunft des Gottesdienstes liegt in einem mehrgleisigen Gottesdienstkonzept. Und wenn das eine einzelne Kirchengemeinde nicht alleine hinbekommt, dann muss man es eben gemeinsam tun. Grenzüberschreitend und regional, und gerne auch ökumenisch, das kann sehr bereichernd und inspirierend sein.

8. These: Überschaubare Strukturen schaffen


Einer meiner Lieblingssätze lautet:"Was nicht einfach geht, geht einfach nicht." Das gilt nicht nur von der Predigt, sondern auch von den Strukturen der Kirche.
Die äußeren Strukturen und Formen von Kirche und Gemeinde sind keineswegs das Entscheidende. Und doch sind auch die Strukturen von enormer geistlicher Relevanz. Es gibt Strukturen, die geistliches Leben behindern oder sogar verhindern, und es gibt Strukturen, die geistliches Leben fördern.
Was ist der richtige Weg in die Zukunft?
Immer größere Strukturen, am besten von Alfeld über Elze bis nach Gronau.?! Die katholische Kirche kann ein Lied davon singen. Oder sollte man das Gegenteil anstreben, eine Zersplitterung der Gemeinden, mit einer pastoralen Grundversorgung?!
Vermutlich liegt die Wahrheit in der Mitte. Es gibt kein Patentrezept, das von oben angeordnet werden könnte.
Die neue Verfassung der Hannoverschen Landeskirche plädiert sogar für eine große Vielzahl von Gemeindeformen, auch für Personalgemeinden, jenseits aller parochialen Grenzen. Wichtig ist, dass wir uns auf den Weg machen, dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen. Suchend, fragend, betend, was unter den gegebenen Umständen die richtigen Schritte sind, auch struktureller Art. Und wichtig ist, dass es dabei um ein echtes geistliches Ringen geht, nicht um Besitzstandswahrung.
Wer möchte, dass die Kirche bleibt, wie sie ist, möchte nicht, dass Kirche bleibt..
Das neutestamentliche Gemeindeleben hat zwei gleichberechtigte Mittelpunkte: die gottesdienstliche Feier und die Hausgemeinschaft. Beides ist wichtig für die Zukunft. Wie sehr wünsche ich mir, dass in den vielen schönen Kirchen und Kapellen in unseren Dörfern so lange wie irgend möglich die Lichter brennen.
Und doch ist auch das wahr: Gott wohnt nicht in einem Gebäude, sondern da, wo Menschen wohnen. Die Häuser der Christen sind das beste Medium, dass Menschen zum Glauben kommen, im Glauben wachsen und ihren Glauben mit andern teilen.
Die Zukunft der Kirche wird darum zunehmend in Hauskreisen bestehen.

9. These: Eine Kultur der Liebe entwickeln


Es gibt und es gab unzählige Gemeindeaufbauprogramme.
Angefangen von den Büchern des legendären Herner Superintendenten Fritz Schwarz in der Zeit meines Vikariats bis hin zu den"fresh expressions of Church" in unserer Zeit. Aber wir sind ja schon lange in der Nachspielzeit meiner Predigt, oder sogar in der Verlängerung. Darum möchte ich nur noch das Eine sagen: Die Kirche der Zukunft ist der Ort, wo die Liebe Gottes sichtbar unter uns Gestalt gewinnt. Und die Gemeinde vor Ort sollt ein Ort sein, wo einer dem andern Flügel verleiht, statt sie ihm zu stutzen.
Es klingt so einfach und trivial, aber es ist so wahr: Liebevolle Gemeinden haben Zulauf. Nur liebevolle Gemeinden sind wirklich attraktiv! Wenn wir möchten, dass die Menschen liebevoller werden, müssen wir ihnen die Liebe Gottes zugänglich und erfahrbar machen.
Unsere Gemeinden sollen ein wohltuender Kontrast zur sonstigen Gesellschaft sein.
Ein"Brief Christi" in dieser Welt. So heißt es im Neuen Testament. Und ein Brief Christi ist immer - ein Liebesbrief Christi.
Klar, auch bei uns menschelt es manchmal sehr. Aber gerade deshalb ist die Liebe Gottes eine lebenslange und auch eine tägliche Aufgabe. Sie erfordert genau so viel Fantasie und Kreativität und Energie und auch Willenskraft, wie wir sie bisweilen in die Gestaltung von Gottesdiensten investieren. Christliche Gemeinschaft ist weniger ein Ideal als vielmehr eine Aufgabe, die Gott uns stellt. Und das gilt auch für die Taten der Liebe nach außen hin. Das gilt auch für den Dienst am Nächsten. An der Liebe werden die Christen erkannt. So steht es schon im Neuen Testament.
Und Bonhoeffer prägte die berühmte Formel: "Kirche ist nur Kirche, wenn sie Kirche für andere ist."
Aber nun bin ich erschöpft. nach neun Thesen zur Erneuerung der Kirche. Ich lege den Hammer bzw. die Spraydose zur Seite. Für die letzte halbe These bleibt keine Kraft.

9,5. These: Die Kirche nach vorne träumen


So heißt diese halbe, unvollendete, noch offene These, die aber noch mehr als alle anderen Thesen in die Zukunft weisen. Und so bitte ich nun Sie alle um Ihre Mithilfe.

Danach folgte die Aktion "Die Kirche nach vorne träumen" aufzuschreiben und an den Heliumballon zu bnden.
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Verabschiedung Berta Mäder aus dem Besuchsdienst

Eingang: 09.02.2020, Veröffentlicht: 10.02.2020

Verabschiedung Berta Mäder aus dem Besuchsdienst
Berta Mäder hat die letzten 20 Jahre segensreich den Besuchsdienst geleitet. Dabei hat Sie über 100 Geburtstagskinder jährlich besucht. Nun nach ihrem 80. Geburtstag möchte wie sie sagt in "Pension" gehen.
In der Winterkirche dankte Pastor Podszus im Namen des Kirchenvorstandes Coppengrave und machte deutlich, dass Berta Mäder in all den Jahren nahe bei Christus und nahe bei den Menschen war! Hier nahm er Bezug auf seine Thesen, die er vorher referierte.
Anschliessend erhielt Betra Mäder den Segen von Pastor Podszus zugesprochen. Kirchenvorsteherin Petra Woscholski überreichte ihr Blumen und ein Buchgeschenk. Auch Berta‘s Lieblingslied "Geh unter der Gnade"wurde gesungen. Pastor Podszus begleitete das Lied auf der Gitarre.
Der Kirchenvorstand dankt Berta Mäder für ihren unermüdlichen Einsatz und wünscht ihr Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg.
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Winterkirche in Coppengrave unter dem Thema "Martin Luther"

Eingang: 09.02.2020, Veröffentlicht: 09.02.2020

Winterkirche in Coppengrave unter dem Thema "Martin Luther"
Der Abschluss der Themenreihe in der Winterkirche bildete Martin Luther. Die Besucher wurden von einer mit Heliumballons geschmückten Kirche überrascht. Dies war nicht die einzige Überraschung.
Ikonenmalerin Monika Glass hatte sich auf Bitten der Kirchengemeinde an ein Lutherbild gewagt. Dieses Werk wurde in der Winterkirche passend zum Thema Luther von ihr enthüllt. Die Besucher spendeten für die schöne Arbeit Applaus. Petra Woscholski bedankte sich bei Ihr mit einem Geschenk.
In der Themenreihe "Zwerge auf den Schultern von Riesen" war zum Abschluss Martin Luther ausgewählt. Da Martin Luther selbst im Lutherjahr ausführlich behandelt wurde, blickte Pastor Podszus in die Zukunft und stellte 9,5 Thesen auf, die auf den Erfahrungen seines Pastorenlebens beruhen.
Die Thesen lauten:
1. These: In der Krise die Chance erkennen
2. These: Zur reformatorischen Mitte zurückkehren
3.These: Das Priestertum aller Gläubigen leben
4. These: Gemeindeleitung neu definieren
5. These: Geistliches Leben ermöglichen
6. These: Den Missionsauftrag wahrnehmen
7. These: Den Gottesdienst losketten
8. These: Überschaubare Strukturen schaffen
9. These: Eine Kultur der Liebe entwickeln
9,5. These: Die Kirche nach vorne träumen

Die 9,5 These war auch Ausgangspunkt für die Aktion. Jeder Besucher erhielt einen Zettel zum Aufschreiben seiner Träume von Kirche. Diese Zettel wurden an Heliumballons befestigt. Nachdem alle ihre Zettel befestigt hatten wurden die Ballons gleichzeitig losgelassen. Diese schwebten zum "Himmel" des Kirchenschiffs.
Kollekte rückwärts nannte Pator Podszus die nächste Aktion. Die Besucher erhielten ein Give-Away und konnten etwas in die Kollekte geben.
Anschliessend war zu einem kleinen Empfang geladen.
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Winterkirche in Coppengrave: "Martin Luther"

Eingang: 03.02.2020, Veröffentlicht: 03.02.2020

Winterkirche in Coppengrave: "Martin Luther"
Wir laden herzlich zur Winterkirche ein

am 09.02. um 11:00 Uhr
in die St. Franziskuskirche Coppengrave.


Mit Martin Luther schliessen wird die Themenreihe "Zwerge auf den Schultern von Riesen" ab. Martin Luther ist wahrlich ein Riese, der nicht nur der Kirchengeschichte, sondern auch der Weltgeschichte eine neue Richtung gab. Freuen Sie sich auf seine Vorstellung.

Im Rahmen des Gottesdienstes wird uns die in Coppengrave geborene Ikonenmalerin Monika Glass (geb Kastian) passend zum Thema ein Lutherbild überreichen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie begrüßen zu dürfen.
Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Gespräch bei einem kleinen Empfang.

Zeit: 09.02.2020 um 11 Uhr

Ort: St. Franziskuskirche in Coppengrave


Im Anschluss laden wir zu Gespräch, gemütlichen Beisammensein bei Speis und Trank ein.
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Winterkirche in Duingen unter dem Thema "Dietrich Bonhoeffer"

Eingang: 02.02.2020, Veröffentlicht: 02.02.2020

Winterkirche in Duingen unter dem Thema "Dietrich Bonhoeffer"
Nach dem Orgelvorspiel von Organist Herrn Westphal gegrüßte Pastor Dr. Meisiek die Besucher der Winterkirche. Das Bild von Dietrich Bonhoeffer und dem Umfeld wurde für die Besucher per Beamer projiziert.
Pastor Dr. Meisiek zeichnete das Bild Bonhoeffers an dessen Worte "Beten, Tun des Gerechten und Warten auf Gottes Zeit" nach, die er in einem Brief 1944 schrieb.
Nach Luther ist Bonhoeffer der bekannteste evangelische Theologe im Ausland. Er war ein Jahr Vikar in Barcelona, reiste in die USA, war Pastor der Studentengemeinde in London, reiste nach Schweden und hatte viele internationale Kontakte. Aus seinem Verantwortungsgefühl heraus ging er 1939 von den USA nach Deutschland zurück, wo er letztlich vom mörderischen Nazi-Regime auf persönlichen Befehl Hitlers im KZ wenige Tage vor Kriegsende ermordet wurde.
Es ging auch um den Verantwortung und Schuldübernahme im Kontext des Hitler-Attentates 1944 von der Bonhoeffer wusste, aber nicht beteiligt war. Der Mord an den Juden durch die Nazis lässt Bonhoeffer zum Schluss kommen, dass in Ausnahmefällen der Tyrannenmord (Attentat auf Hitler) gerechtfertigt ist. Er formulierte es so: " man müsse dem Rad in die Speichen greifen". Nichtstun bedeutete für Bonhoeffer, dass das Regime weiter morden konnte und er dadurch Schuld auf sich lädt. Seine Aussage: "Beten, Tun des Gerechten und Warten auf Gottes Zeit" zielt auf diesen Kontext.
Viele Landeskirchen hatten während des Krieges und auch nach 1945 Probleme Dietrich Bonhoeffer zu verstehen.
Pastor Dr. Meisiek hat sehr fundiert Bonhoeffer in seiner Zeit dargestellt.
Im Anschluss lud Kirchenvorsteherin Kirsten Türk die Besucher zum gemütlichen Beisammen sein zu Kaffee, Kuchen und Snacks ein.
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Winterkirche in Duingen unter dem Thema "Philipp Jacob Spener"

Eingang: 26.01.2020, Veröffentlicht: 27.01.2020

Winterkirche in Duingen unter dem Thema "Philipp Jacob Spener"
Nach dem Orgelvorspiel von Claudia Köhler begrüßte Pastor Podszus die Besucher im Gemeindehaus. Er stellte den unbekannten Philipp Jacob Spener vor, indem er sich auf seine Wirkungen konzentrierte. Spener war ein bekannter Vertreter des Pietismus und gründete den ersten Hauskreis. Mit seiner Schrift "pia desideria" legte er sein Reformprogramm für die lutherische Kirche vor. Ihm war wichtig mit dem Herzen zu predigen. Wenn Spener die Wahl zwischen einem Theologen mit allem Wissen, aber mit wenig Herz und einem Theologen mit wenig Wissen, aber viel Herz hätte, würde er sich für den mit viel Herz entscheiden. Aus dem Pietismus entwickelten sich viele Diakonische Strömungen. Er war massgeblich an der Gründung der Universität Halle beteiligt. Auch die Einführung der Konfirmation geht auf ihn zurück.
Nach dem Gottesdienst gab es Speis und Trank. Die Besucher konnte im kleinen Saal gemütlich gemeinsam essen.

Was noch zu ergänzen ist:
Spener ist 1635 als Kind des eines gräflich-rappoldsteinischen Hofmeisters im Elsass geboren. Er studiert und promovierte. Am Tag der Promotion heirate er Susanne Erhard, mit der er elf Kinden hatte.
Spener hat die Heraldik entwickelt.
Spener verstarb 1705 in Berlin.
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